French Open 2024 - Vorschau und Quoten der Wettanbieter

tobi-redaktionTobi
Lesezeit ca. 11 Minuten
French Open Facts
french-open-roland-garros
Austragungsdatum:26.5.-9.6.2024
Spielort:Stade Roland-Garros, Paris
Auflage:128. (94. Grand Slam)
Belag:Sandplatz
Preisgeld:€ 53.478.000
Sieger 2023:Novak Djokovic
Favorit 2024: Carlos Alcaraz
Quote Sieg Zverev:3,15 bei Bet-at-home
Siegerin 2023:Iga Swiatek
Favoritin 2024: Iga Swiatek
Quote Sieg Paolini:10,0 bei Bet-at-home
Web:rolandgarros.com
Stand:Text & Tipp 22.5.2024,
Quoten 8.6.2024

Die French Open von Paris stellen den absoluten Höhepunkt der europäischen Sandplatzsaison dar und sind gleichzeitig das einzige Grand-Slam-Turnier, das auf seit der Premiere 1891 durchgehend auf roter Asche ausgetragen wurde. Das französische Major geht diesmal vom 26. Mai bis 9. Juni im Stade Roland-Garros in Szene, wo im Übrigen auch das olympische Tennisturnier im Sommer stattfindet.

Die 128. Ausgabe des Klassikers, der zum 94. Mal als Grand Slam gespielt wird, bringt auch einige Neuerungen mit sich. So wurde der Court Suzanne Lenglen, das zweitgrößte Stadion der Anlage, mit einem innerhalb von 15 Minuten verschließbaren Dach versehen. Zudem sollen die in den letzten Jahren etablierten Night Sessions erweitert werden, das erste Abendprogramm findet bereits am eröffnenden Sonntag, ab 20:30 Uhr, statt.

Seit dem Beginn der Ära von Rafael Nadal war das Titelrennen selten so offen wie in diesem Jahr. Der Mallorquiner selbst dürfte bei seinem finalen Antreten in Paris kaum im Kampf um den Gewinn der Coupe de la Mousquetaires mitspielen.

Doch auch Vorjahressieger Novak Djokovic hat in der bisherigen Saison weitgehend enttäuscht, Jannik Sinner und Carlos Alcaraz mussten für die Generalprobe in Rom verletzungsbedingt absagen. Und Daniil Medvedev ist ein deklarierter Sandplatz-Verächter.

Selbstverständlich erweitert allein schon der körnige Belag das Favoritenfeld mehr als Turniere auf schnelleren Böden, so konnten Stefanos Tsitsipas, Andrej Rublev und Casper Ruud schon große Asche-Titel in der laufenden Spielzeit holen.

Jetzt onlineTipp zum Finale Zverev vs Alcaraz

Die größten Chancen für einen deutschen Spieler werden Rom-Sieger Alexander Zverev zugerechnet, aber auch Jan-Lennard Struff zeigte mit seinem ersten ATP-Titel vor wenigen Wochen in München bereits auf. Auch Donminik Koepfer, Yannik Hanfmanm Daniel Altmaier und Maximilian Marterer stehen fix im Hauptfeld, wie der Schweizer Stan Wawrinka und der Österreicher Sebastian Ofner.

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AGBs beachten | 18+

Im Damenbewerb führt der Titel nur über die dreimalige Turniersiegerin Iga Swiatek. Erzrivalin Aryna Sabalenka weist in Roland-Garros zwar ihre schwächste Major-Bilanz auf, schaffte es 2023 aber immerhin ins Semifinale.

Coco Gauff, die vor zwei Jahren am Pariser Stadtpark Bois de Boulogne ihr erstes Grand-Slam-Finale bestritt, trägt die Hoffnungen der USA, Elena Rybakina hatte ihrerseits im Vorfeld wieder einmal mit einer Viruserkrankung zu kämpfen.

Zu achten ist jedenfalls auch auf die auf ihrer Abschiedstour entfesselte Danielle Collins, die Sandwühlerinnen Maria Sakkari und Ons Jabeur sowie die frühere Titelgewinnerin Barbora Krejcikova.

Von den deutschen Spielerinnen ist Angelique Kerber dank ihres Protected Rankings im Hauptbewerb startberechtigt, hinzu kommen Tatjana Maria, Tamara Korpatsch und Laura Siegemund. Auch die Schweizerin Viktorija Golubic erspart sich die Qualifikation.

Die wichtigsten Wetten, die spannendsten Wettmöglichkeiten und Wettkombinationen sowie die besten Wettquoten zu den French Open werden an dieser Stelle kompakt und übersichtlich zusammengefasst.

French Open Wetten Inhaltsverzeichnis

  1. French Open Prognose Herren
  2. French Open Quoten Gesamtsieger 2024
  3. French Open Prognose Damen
  4. French Open Quoten Gesamtsiegerin 2024
  5. Spielplan der French Open 2024
  6. Zahlen und Fakten zu den French Open

Wer gewinnt die French Open?

Die Saisonbilanz von Novak Djokovic ist für einen Weltranglistenersten im Grunde katastrophal. Zwölf Siege stehen fünf Niederlagen gegenüber, in den ersten fünf Monaten des Jahres erreichte er kein einziges Finale.

Der Serbe wirkt längst nicht mehr so unverwundbar wie noch in der vergangenen Spielzeit, zwei seiner Pleiten erlitt er gegen Akteure, die jenseits der Top 100 im ATP-Ranking klassiert sind. Zudem droht dem Titelverteidiger der Verlust des Tennisthrons, sollte er nicht zumindest das Endspiel erreichen. Und selbst in diesem Fall ist ihm die Nummer eins nicht garantiert.

Aber: Mit Ausnahme von Rafael Nadal verfügt kein Teilnehmer nur annähernd über dieselbe Routine wie der mittlerweile 37-jährige Allrounder, und gerade bei Grand Slams ist diese Erfahrung von unschätzbarem Wert, so mancher Experte spricht bei Turnieren im Best-of-Five-Format gar von einer anderen Sportart.

novak-djokovic-french-open-1024x684Novak DjokovicMehrWeniger

Der 24-fache Grand-Slam-Sieger weiß auch, wie man in Roland-Garros gewinnt. Dreimal stemmte Djokovic die Coupe de la Mousquetaires, zwei Matches am Court Philippe-Chatrier konnte er sogar gegen Rafa Nadal für sich entscheiden. Trotz aller Probleme in dieser Saison sollte man den statistisch gesehen längst erfolgreichsten Spieler aller Zeiten also keinesfalls abschreiben.

Ob Djokovic, der sein Team komplett umgekrempelt und kurzerhand eine Wildcard für das ATP250 diese Woche in Genf beantragt hat, am Montag nach dem Finale noch immer ganz oben im ATP-Computer erscheint, hängt vor allem von Jannik Sinner ab. Der Italiener flog im Vorjahr bereits in Runde zwei raus und hat dementsprechend nur schlanke 45 Punkte zu verteidigen.

Und mit drei ATP-Titeln und 28 Siegen in 30 Matches ist der Australian-Open-Champion der klar dominierende Mann der Saison. In Roland-Garros war in der Vergangenheit jedoch meistens in der ersten Woche Schluss. In diesem Frühling feierte er auf Sand, seinem wohl schwächsten Belag, aber einige beachtliche Erfolge.

jannik-sinnerJannik SinnerMehrWeniger

Allerdings zwickt seit Monte-Carlo die Hüfte, in Madrid musste er aufgeben, nach Rom reiste der 22-Jährige erst gar nicht an. Die Fitness wird bei einem Grand Slam freilich ein Kernthema, eine Teilnahme bei den French Open ließ Sinner bis kurz vor Turnierstart offen.

Auch Carlos Alcaraz ließ die Paris-Generalprobe im Foro Italico aus, ihm schmerzte der rechte Schlagarm. Und die gleichermaßen spektakuläre wie intensive Spielweise des Spaniers fordert unweigerlich ihren Tribut, insbesondere auf der roten Asche.

carlos-alcaraz-februar-2022-brazilCarlos AlcarazMehrWeniger

Obwohl der 21-Jährige über ein unglaubliches Anpassungsvermögen auf allen Untergründen verfügt, gilt er als prädestinierter Thronfolger von Sandplatzgott Rafael Nadal. Von seinen 13 Turniersiegen bejubelte er sieben auf der Terre Battue, dreimal wurde Alcaraz im Finale gestoppt, in Paris reichte es im Vorjahr immerhin für die Vorschlussrunde.

Und seine diesjährige Saison ist zwar nicht grandios, aber durchaus solide. Mit Ausnahme von Rio de Janeiro, wo er nach wenigen Ballwechseln aufgeben musste, erreichte der dreimalige Major-Gewinner immer mindestens das Viertelfinale, in Indian Wells freute er sich über den Masters-Pokal.

Einen eben solchen bringt Sascha Zverev aus Rom mit, wo die Bedingungen am ehesten mit jenen in Paris vergleichbar sind. Allein die derzeitige Verfassung der Top 3 hebt ihn in den engeren Kreis der Favoriten, zudem rückte der Hamburger mit dem Triumph im Foro Italico auf Platz vier im ATP-Computer auf, wodurch ihm bis zum Halbfinale die ganz großen Kaliber erspart bleiben würden.

daniil-medvedev-vs-alexander-zverevDaniil Medvedev und Alexander ZverevMehrWeniger

Genau mit diesen Spielern war Zverev zuletzt nicht konfrontiert, und ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass er nach starken Wochen in Madrid oder Rom das Level in Paris nicht halten konnte. Grund zum Optimismus gibt es dennoch. Die deutsche Nummer eins hinterließ am Tiber einen bärenstarken Eindruck, die Aufschlagleistung war utopisch.

Wie Jannik Sinner hatte Daniil Medvedev im Frühjahr ebenfalls schon mit Hüftproblemen zu kämpfen, präsentierte sich zuletzt aber wieder fit. Für die Spielanlage des Russen stellt wohl der Sand die größte Hürde dar, in Roland-Garros weist die Nummer vier der Welt eine ernüchternde Siegquote von nur 50 Prozent auf. Immerhin kommt der 28-Jährige mit neun Asche-Matches in den Beinen nach Paris.

Ähnlich wie für Zverev öffnet sich auch für Stefanos Tsitsipas die Tür mit der Verwundbarkeit der Superstars schlagartig. Der Grieche, der lange Zeit mit der Form kämpfte, hat sich inzwischen als bester Sandplatzspieler der Saison erwiesen. Mit Ausnahme von Madrid schnitt der 1,98-Koloss auf allen Sandplätzen gut ab und auch am Bois de Boulogne fühlt sich der Finalist von 2021 nachweislich wohl.

stefanos-tsitsipasStefanos TsitsipasMehrWeniger

Casper Ruud stand die letzten zwei Jahre im Pariser Endspiel und duellierte sich in diesem Frühling sowohl in Monte-Carlo als auch in Barcelona mit Tsitsipas um den Turniersieg, das zweite Mal mit dem besseren Ende für sich. In Madrid und Rom wurde der Norweger seinen Ansprüchen nicht gerecht und sammelt daher in dieser Woche in Genf noch einmal Matchpraxis.

Zu den Siegern eines Sandplatz-Masters in dieser Saison zählt auch Andrey Rublev. Allerdings gewann der Russe, der am Court regelmäßig die Nerven wegwirft, bei seinen anderen drei Turnierteilnahmen auf der roten Asche nur ein einziges Match. Aber wer weiß? In Madrid nahm er auf dem Weg zum Titel immerhin Carlos Alcaraz raus.

Erstaunliche Stabilität zeigen die auf Hardcourt aufgewachsenen Amerikaner in Europa. Taylor Fritz hat 2024 auf der Terre Battue ein Finale, ein Halbfinale und ein Viertelfinale vorzuweisen, Tommy Paul schaffte es in Rom in die Vorschlussrunde. Im Auge muss man die US-Boys jedenfalls behalten, als absolute Titelkandidaten gelten sie in Roland-Garros aber eher nicht.

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French Open Quoten Sieger 2024

Wer gewinnt die French Open 2024?
bet-at-home wetten
CrazyBuzzer
bet365 sportwetten
bwin sportwetten
Interwetten
Sportingbet Logo
C. Alcaraz
1,35
1,38
1,30
1,36
1,35
1,36
A. Zverev
3,15
2,90
3,40
3,25
3,15
3,25
» zu BaH
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Wettquoten vom 8.6.2024, Text Stand vor Turnierbeginn – Bitte beachte, dass die Quoten der Buchmacher sich laufend ändern können / Der Quotenvergleich ist nur eine Auswahl der Redaktion / Es gelten die AGBs der Anbieter / Wetten erst ab 18+ / / Alle Angaben ohne Gewähr

Wettquotenanalyse French Open Sieger 2024

Fünf ATP1000-Events wurden in diesem Jahr gespielt, zehn verschiedene Spieler standen im Finale, dementsprechend sechs in den drei Sand-Masters. Nicht nur deshalb ist das Feld bei den French Open weit offen, auch die Umstände die Top 3 betreffend erhöht die Aussichten anderer Akteure.

Novak Djokovic erreichte keines der erwähnten Endspiele und sieht sich selbst in der Herausfordererrolle. Diese Position teilen auch die internationalen Wettanbieter, die durchschnittlichen Siegquoten für den Titelverteidiger liegen bei 4,00.

Bei der Benennung des Turnierfavoriten gehen die Meinungen des Belgraders und der Buchmacher allerdings auseinander. Während Djokovic in Roland-Garros ungeachtet der Umstände immer Rafael Nadel als gefährlichsten Mann einschätzt, führen die Wettportale Carlos Alcaraz als Titelanwärter Nummer eins. Für den Schützling von Juan Carlos Ferrero bewegen sich die Quoten zwischen 3,20 und 3,75, für eine Wettplatzierung auf den 14-maligen Champion bekommt man bis zum 26-fachen Einsatz.

Auch Jannik Sinner, Gewinner des ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres in Australien, Sascha Zverev, Sieger bei der Paris-Generalprobe in Rom, und Stefanos Tsitsipas, Monte-Carlo-Triumphator und Barcelona-Finalist, haben drei weitere Spieler Wettquoten von unter 10,00.

Wer mehr Risiko eingehen will, sollte sich mit Andrey Rublev näher beschäftigen, der immerhin das Masters in Madrid für sich entschied. Allerdings herrschen in Roland-Garros völlig andere Bedingungen, war der Auftritt in der Caja Magica ein klarer Ausreißer nach oben in dieser Saison.

Und bisher scheiterte der Weltranglistensechste unglaubliche zehn Mal beim Versuch, ein Major-Halbfinale zu erreichen. Aber: Die von Bwin offerierte Quote von 29,00 rechtfertigt vielleicht doch, auf den 26-Jährigen zu setzen.

hinweis iconEinen Platz vor seinem Trauzeugen steht Daniil Medvedev im ATP-Ranking, der allerdings keine Gelegenheit auslässt, um abfällig über die rote Asche zu reden und auch am Bois de Boulogne bislang nicht glücklich wurde. Trotzdem weiß er, wie es geht. Bei seinem Rom-Triumph 2023 eliminierte der Querdenker schließlich u.a. Alexander Zverev, Stefanos Tsitsipas und Holger Rune.

Und der US-Open-Sieger versteht, sich mit der Aufgabe zu steigern, spielte er doch immerhin schon sechs Grand-Slam-Finals. Für einen Titelgewinn des 28-Jährigen bei den French Open bietet Bet-at-Home eine Siegquote von 29,00 an.

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Wer gewinnt die French Open bei den Damen?

Drei ihrer vier Grand-Slam-Titel holte Iga Swiatek in Roland-Garros, so auch jene in den letzten beiden Jahren, ihre Pariser Siegquote von 93 Prozent ist atemberaubend. Und auch aktuell läuft es bestens, mit zwölf Matchsiegen in Folge stürmte die Polin zu den Triumphen in Madrid und Rom, insgesamt gab sie auf diesem Run nur zwei Sätze ab.

Schon davor hatte die 22-Jährige in Doha und Indian Wells gejubelt, damit gingen vier von sechs WTA1000-Events 2024 an Swiatek. Doch auf keinem Belag kommen die Qualitäten des Bewegungswunders derart zum Tragen wie auf Sand, während ihre größten Rivalinnen auf härteren Böden leichter tun. Von elf Finals auf der Terre Battue gewann die Nummer eins der Welt, die als erst zweite Spielerin nach Serena Williams 11.000 Punkte im Ranking übertraf, neun.

iga-swiatek-miami-open-2022Iga SwiatekMehrWeniger

Swiateks größte Widersacherin ist Aryna Sabalenka, die sich in den Finals von Madrid und Rom der Warschauerin jeweils geschlagen geben musste. Allerdings weiß die Belarussin auch, wie man die Weltranglistenerste auf Asche biegt, so geschehen in der spanischen Hauptstadt 2023.

Die Nummer zwei im WTA-Ranking hat sich ganz offensichtlich von ihrem Zwischentief nach dem Australian-Open-Triumph erholt, konnte bei den jüngsten 1000er-Events etwa zweimal Überfliegerin Danielle Collins in die Schranken weisen. Und im Vorjahr überstand die Powerhitterin in Paris nicht nur erstmals in Paris die erste Turnierwoche, sondern schaffte es sogar bis ins Semifinale.

aryna-sabalenkaAryna SabalenkaMehrWeniger

Für Coco Gauff war bei jenem Turnier eine Runde früher Schluss, im Jahr davor war sie noch im Endspiel gestanden. All ihre anderen sieben Titelmatches auf der WTA-Tour gewann die Amerikanerin, das letzte datiert allerdings auf den Januar in Auckland zurück.

Die aus einer Sportlerfamilie stammende, amtierende US-Open-Siegerin gilt als athletischste Spielerin am Damen-Circuit, die mit einem großen Schlagarsenal ausgestattet ist, ihre Problemzone bleibt aber die labile Vorhand. Konsequenz: In diesem Jahr konnte Gauff nur zwei Top-20-Profis bezwingen.

Schon acht solcher Siege feierte wiederum Elena Rybakina in der laufenden Saison. Doch wird die 24-Jährige immer wieder durch gesundheitliche Probleme zurückgeworfen. So konnte sie vergangene Woche krankheitsbedingt ihren Rom-Titel nicht verteidigen, schon im Vorjahr hatte das Fieberthermometer ein Antreten zu ihrer Drittrundenpartie in Roland-Garros verhindert.

Wenn die 1,84 Meter große Kasachin aber fit ist, stellt sie für die Konkurrenz aber eine akute Gefahr dar. Drei Turniersiege konnte Rybakina in dieser Spielzeit bereits verbuchen, hinzu kommen zwei verlorene Finals. Dabei scheint sie in ihren Matches oft mental zu wackeln, aber ausgerechnet in engen Situation kann die gebürtige Moskauerin noch den Kopf aus der Schlinge ziehen. Eine Qualität, die auch bei den French Open gefragt sein wird.

elena-rybakinaElena RybakinaMehrWeniger

Völlig befreit spielt wiederum Danielle Collins derzeit auf. Seit ihrer Rücktrittsankündigung mit Ende des Jahres stürmte die Amerikanerin von Rang 71 auf Position 12 im WTA-Ranking, die Pokale von Miami und Charleston inklusive.

Die 30-Jährige will keine Gefangenen machen und greift praktisch jeden Ball bedingungslos an, selbst das gegnerische Service wird sofort attackiert. Mit 41 absolvierten Matches, von denen sie 32 gewann, will die Australian-Open-Finalistin von 2022 das Tourleben noch ein letztes Mal genießen. Und in der aktuellen Form besteht auch wenig Zweifel, dass Collins bei ihren siebenten French Open zum zweiten Mal die zweite Turnierwoche erreicht.

Mit Marketa Vondrousova, Maria Sakkari, Ons Jabeur und Jelena Ostapenko stehen noch weitere Sandplatz-Spezialistinnen in den Top 10, doch keine von ihnen kann ansehnliche Ergebnisse aus der bisherigen Asche-Saison vorweisen.

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French Open Quoten Siegerin 2024

bet-at-home wetten
CrazyBuzzer
bet365 sportwetten
bwin sportwetten
Interwetten
Sportingbet Logo
I. Swiatek
1,04
1,05
1,035
1,08
1,07
1,08
J. Paolini
10,0
8,54
11,0
8,75
9,00
8,75
» zu BaH
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Wettquoten vom 8.6.2024, Text Stand vor Turnierbeginn – Bitte beachte, dass die Quoten der Buchmacher sich laufend ändern können / Der Quotenvergleich ist nur eine Auswahl der Redaktion / Es gelten die AGBs der Anbieter / Wetten erst ab 18+ / / Alle Angaben ohne Gewähr

Wettquotenanalyse Siegerin 2024

War vor kurzer Zeit bei Damenturnieren noch jeder Ausgang vorstellbar, so hat sich das Bild inzwischen komplett gewandelt. Über 1,65 gehen die Wettquoten für Titelverteidigerin Iga Swiatek nicht hinaus.

Kein Wunder, dominiert die Nummer eins der Welt doch längst das Geschehen auf der WTA, auf Sand ist ihre variantenreiche Spielanlage besonders zugeschnitten und in Topform agierte sie in den letzten Wochen auch.

Aryna Sabalenka brachte die Branchenprima aber doch immer wieder ins Wanken, für die Australian-Open-Siegerin gibt es Wettquoten von durchschnittlich 5,50. Dahinter folgen Coco Gauff und Elena Rybakina, für die man im Erfolgsfall den Einsatz etwa verneunfachen kann.

Von den Spielerinnen außerhalb der Top 4 wird am ehesten Danielle Collins eine Überraschung zugetraut, auch wenn andere Proettes niedrigere Outright-Quoten aufweisen. Die mit Saisonende zurücktretende Amerikanerin gewann mit ihrem Alles-oder-Nichts-Zugang das erste Sandplatz-Turnier des Jahres in Charleston, zeigte auch auf europäischer Asche starke Leistungen und wird von den Bookies dennoch mit attraktiven Siegquoten von von bis zu 19,00 geführt.

hinweis iconNoch mehr kann man mit einem Tipp auf Ons Jabeur gewinnen. Die Tunesierin ist zwar in der neuen Spielzeit nicht richtig auf Touren gekommen, auch auf ihrem Lieblingsbelag verlor sie vier von acht Partien. Der Weltranglistenneunten stehen oft ihre seidenen Nerven im Weg, aber spielerisch hat sie es allemal drauf.

Davon zeugen nicht nur fünf WTA-Titel, sondern auch drei Major-Finals in den letzten zwei Jahren. Wer auf einen French-Open-Sieg Jabeurs setzen will, ist bei CrazyBuzzer gut aufgehoben, das Wettportal bietet für die 29-Jährige eine lukrative Wettquote von 65,00.

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Spielplan der French Open 2024

Die Draws der French Open 2024 sowie aktuelle Resultate findet man hier:

https://www.rolandgarros.com/en-us/results/SM?round=1

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Zahlen und Fakten zu den French Open

Der Tenniskomplex am Südrand des Pariser Stadtparks Bois de Boulogne ist nach dem französischen Luftfahrtpionier und Kampfflieger im Ersten Weltkrieg Roland Garros benannt, dessen sportliche Interessen eigentlich dem Fußball, Rugby und Radsport galten.

Die Tennisanlage ist mit 8,5 Hektar die mit Abstand kleinste aller Grand-Slam-Venues und umfasst 21 Plätze, darunter die drei Stadien Court Philippe Chatrier (ca. 15.000 Plätze), Court Suzanne Lenglen (ca. 10.000) und Court Simonne Mathieu (ca. 5000).

Der 1928 erbaute Court Philippe Chatrier wurde nach dem Turnier 2018 abgerissen, neu erbaut und erhielt für die Ausgabe 2020 als letzter Grand-Slam-Center-Court ein Dach, das innerhalb von 15 Minuten geschlossen werden kann.

court-philippe-chatrier-parisCourt Philippe Chatrier ParisMehrWeniger

Der Sieger im Herren-Einzelbewerb erhält den Coupe de Mousquetaires, benannt nach den vier Musketieren Jean Borotra, Jacques Brugnon, Henri Cochet und René Lacoste, die vor knapp 100 Jahren Frankreich zu sechs aufeinanderfolgenden Davis-Cup-Triumphen führten.

Die Damensiegerin erhält den Coupe Suzanne Lenglen, der den Namen der französischen Starspielerin aus den 1920er-Jahren trägt.

Die erste Auflage wurde 1891 ausgetragen, teilnahmeberechtigt waren nur Mitglieder französischer Tennisvereine. Sechs Jahre später durften erstmals Damen antreten. 1902 kam der Mixed-Bewerb hinzu, 1907 das Damen-Doppel.


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steffi grafSteffi Graf gewann sechsmal die French Open (1987, 1988, 1993, 1995, 1996, 1999), dreimal (1989, 1990, 1992) musste sie sich im Finale geschlagen geben. Nur Chris Evert ist mit sieben Titel erfolgreicher. Mit Helga Niessen (1970) und Sylvia Hanika (1981) erreichten zwei weitere Deutsche das Endspiel.

Bei den Herren scheiterte Michael Stich im Finale 1996 in drei engen Sätzen an Jewgeni Kafelnikow. Vor der Open Era (bis 1967) trugen sich Gottfried von Cramm (1934, 1936) und Henner Henkel (1937) in die Siegerliste des Turniers ein.

Für ihren 6:0, 6:0-Finalerfolg über Natallja Swerewa benötigte Steffi Graf 1988 ganze 32 Minuten. Im kürzesten Grand-Slam-Finale aller Zeiten überließ die Brühlerin ihrer weißrussischen Gegnerin gerade einmal 13 Punkte.

Nur zwei Franzosen konnten die Einzel-Bewerbe in der Open Era gewinnen. 1983 bezwang Yannick Noah Titelverteidiger Mats Wilander im Finale in drei Sätzen, im Damen-Endspiel 2000 blieb Mary Pierce gegen Conchita Martínez ebenfalls ohne Satzverlust.

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French Open FAQs

  1. Wann beginnen die French Open 2024?
  2. Wo sind die French Open zu sehen?
  3. Wie findet man die besten Wettangebote zu den French Open?
  4. Auf welchem Belag werden die French Open gespielt?

Wann beginnen die French Open 2024?

Die French Open 2024 gehen vom 26. Mai bis 9. Juni über die Bühne.

Im Gegensatz zu den anderen drei Majors, die jeweils an einem Montag beginnen, startet der Hauptbewerb in Roland Garros bereits am Sonntag und erstreckt sich über 15 Spieltage. Die Qualifikation beginnt in diesem Jahr am 20. Mai.

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Wo kann ich die French Open live sehen?

Eurosport hält in Deutschland, ServusTV in Österreich die Rechte, die French Open im linearen Fernsehen zu übertragen. Auf mobilen Geräten sind die Matches gegen Gebühr über den Eurosport Player bzw. im Livestream von DAZN und discovery+.

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Wie findet man die besten Wettangebote zu den French Open?

Als Höhepunkt der Sandplatz-Saison hat das Grand-Slam-Turnier vor allem bei Fans und Spielern aus Lateinamerika, Mittel- und Südeuropa einen hohen Stellenwert, weil sie großteils auf diesem Belag aufgewachsen sind. Diese Tatsache ist freilich auch den internationalen Wettportalen nicht entgangen, die ein entsprechend großes Angebot an Tippmöglichkeiten für Roland Garros stellen.

Vor allem Bet365 bietet sowohl bei Langzeitwetten als auch im Live-Center eine stattliche Auswahl. Die Top-Quoten für die Favoriten gehen bei den verschiedenen Wettanbietern kaum auseinander.

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Auf welchem Belag werden die French Open gespielt?

Die French Open sind das einzige Grand-Slam-Turnier, das auf Sand gespielt wird, bis 1974 setzten mit Ausnahme von Paris sogar alle Majors auf Rasen als Untergrund. Aufgrund der besonderen Charakteristik des Sandplatz-Tennis blieb zahlreichen Ikonen trotz mehrfacher Erfolge auf höchster Turnierebene ein Triumph in Roland Garros verwehrt, darunter Pete Sampras, Jimmy Connors, John McEnroe, Stefan Edberg oder auch Boris Becker.

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Autor: Tobi
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