Rolex Paris Masters 2022 – Vorschau, Wett Tipp & Quoten

tobi-redaktionTobi
Lesezeit ca. 7 Minuten
Rolex Paris Masters Facts
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Austragungsdatum: 31.10.-6.11.2022
Spielstätte:Accor Arena, Paris
Belag:Hardcourt (GreenSet)
Preisgeld:5.415.410 €
Sieger 2021:Novak Djokovic
Favorit 2022:Novak Djoković
Quote Sieg Djokovic:1,55 bei Playzilla
Web:rolexparismasters.com
Stand:Text 27.10.2022,
Quoten 5.11.2022

Zum 50. Mal geht in diesem Jahr das traditionelle Masters-Turnier in Paris über die Bühne. Der im Quartier de Bercy, direkt am Seine-Ufer ausgetragene Klassiker bildet den Saisonabschluss der regulären Tour. In der darauffolgenden Woche folgen noch die ATP Finals in Turin, bei denen allerdings nur die besten acht Spieler des Jahres startberechtigt sind.

Die letzte Veranstaltung der ATP1000-Serie in der legendären Accor Arena im 12. Arrondissement der französischen Hauptstadt erwartet auch diesmal fast alle Topstars der Branche. Aus dem erweiterten Kreis der Weltelite haben lediglich Alexander Zverev, Nick Kyrgios und Reilly Opelka abgesagt.

In Anbetracht der illustren Teilnehmerliste ist ein Favorit auf den Turniersieg nur schwer auszumachen. Während fast das gesamte Feld diese Woche noch in Basel bzw. Wien im Einsatz ist, konnten die lange mit einer Zusage zögerlichen Ikonen Rafael Nadal und Novak Djokovic gezielt auf Paris vorbereiten.

Sechs Matches muss man auf dem Weg zum Titel in Paris-Bercy gewinnen, den Top 16 der Setzliste reichen aufgrund eines Freiloses in der ersten Runde fünf Siege. Der Hauptbewerb beginnt am Montag, den 31. Oktober. Das Finale findet am darauffolgenden Sonntag, den 6. November, statt.

Es folgt ein kompakter Überblick zu den wichtigsten Wetten, den spannendsten Wettmöglichkeiten und Wettkombinationen sowie die besten Wettquoten zum Rolex Paris Masters.

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Rolex Paris Masters Wetten Inhaltsverzeichnis

  1. Rolex Paris Masters Prognose
  2. Rolex Paris Masters Quoten Gesamtsieger 2022
  3. Rolex Paris Masters Spielplan 2022
  4. Zahlen und Fakten zum Rolex Paris Masters

Wer gewinnt das Rolex Paris Masters?

Erst am Mittwoch gab Novak Djokovic bekannt, sich in den TGV Richtung Paris setzen zu wollen, um beim finalen Masters-Turnier des Jahres seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Dass er nach den Triumphen in Tel Aviv und Astana vor Selbstvertrauen und Motivation strotze, hätte der Serbe in seinem Statement an die Veranstalter nicht zusätzlich erwähnen müssen. Immerhin sicherte sich der 35-Jährige durch die Trophäen bei den zwei Hallen-Events auch das Ticket für die ATP Finals in Turin, nachdem er für seinen Wimbledon-Erfolg keine Weltranglistenpunkte bekommen hatte.

Dass Djokovic die große Bühne liebt, unterstreichen seine 38 Masters-Titel, kein Spieler gewann auf zweithöchster Turnierebene mehr. Allein in der Accor Arena siegte der 21-fache Grand-Slam-Champion sechsmal, auch diese Marke ist unerreicht. Vor zwölf Monaten avancierte er auch zum erst dritten Profi neben Ilie Nastase 1973 und Andre Agassi 1999, der bei beide Pariser Tennis-Highlights im selben Jahr für sich entschied.

An diesem Meilenstein biss sich Rafael Nadal bisher die Zähne aus, obwohl er im etwa zehn Kilometer weiter westlich gelegenen Stade Roland Garros 14-mal triumphierte. In Bercy war dem Spanier ein Titelgewinn indes nicht vergönnt, von allen neun Masters-Turnieren weist er im 12. Paris Arrondissement die schlechteste Bilanz auf.

nadal-rafael-1024x684In der Halle zwar nicht so erfolgreich, aber keinesfalls abzuschreiben: Rafael Nadal.MehrWeniger

Allerdings war der Finalist von 2007 nie ein begeisterterer Hallenspieler und ließ kein anderes ATP1000-Event so oft aus. Und von seinen 92 ATP-Titeln feierte der Linkshänder nur zwei bei Indoor-Veranstaltungen. Abschreiben sollte man einen Rafa Nadal dennoch nie, schon gar nicht einen mit vollgeladenen Akkus.

Ebenfalls wenig Zählbares hat der Weltranglistenerste Carlos Alcaraz in der Halle vorzuweisen. Allerdings bestreitet der amtierende US-Open-Champion bei den Swiss Indoors aktuell auch sein erstes Turnier in einer überdachten Arena. Und das Jahr 2021 beendete der Teenager aus El Palamar immerhin mit dem Turniersieg bei den Next Gen Finals in Mailand, wo u.a. aufstrebende Jungstars wie Sebastian Korda und Holger Rune dran glauben mussten.

Für die Bedingungen in Paris-Bercy wie geschaffen ist jedenfalls Daniil Medvedev. Zwar startete Russe mit dem Titelgewinn in Los Cabos gewohnt überzeugend in die diesjährige Hartplatzsaison, konnte das Niveau aber nicht im gleichen Maße halten wie in den Spielzeiten zuvor. Bei genauer Analyse fielen die ausnahmslos gegen große Namen erlittenen Niederlagen aber stets knapp aus, bis dahin hatte die Nummer vier der Welt bei den jeweiligen Turnieren kaum etwas anbrennen lassen.

daniil-medvedev-us-open-1024x683Unser Sieger-Tipp: Daniil MedvedevMehrWeniger

In Hochform präsentiert sich wiederum Felix Auger-Aliassime. Der Kanadier reiste mit den Pokalen aus Florenz und Antwerpen nach Basel an, schon davor hatte er den wohl maßgeblichsten Anteil am ersten Laver-Cup-Titel von Team World gegen die Europawahl gehabt. Ob der Weltranglistenneunte die Punkte aus Paris überhaupt noch braucht, um seine erste Teilnahme bei den ATP Finals zu garantieren, wird von seinem Abschneiden bei den Swiss Indoors abhängen.

In gleich zwei Grand-Slam-Finals spielte sich in diesem Jahr Casper Ruud. Doch ist die Nummer drei der Welt nach den US Open in ein Tief gerutscht. In Basel musste sich der Norweger auf Anhieb Altmeister Stan Wawrinka beugen, die Asien-Tour in Seoul und Tokio war ebenfalls nicht nach Wunsch verlaufen, sogar im Laver Cup hatte ihn der jenseits der Top 100 gerankte Jack Sock in ein Champions Tiebreak gezwungen.

felix-auger-aliassimeFelix Auger-AliassimeMehrWeniger

Im Auge behalten muss man andererseits Stefanos Tsitsipas. Der notorische Vielspieler, der vor dem Erste Bank Open schon 76 Partien in den Beinen hatte, kam mit drei aufeinanderfolgenden Tour-Finals in Cincinnati, Astana und Stockholm nach Wien. Doch ist beim Griechen auch immer wieder mit unerklärlichen Aussetzern zu rechnen, wie das Debakel zum Auftakt der US Open gegen den Kolumbianer Daniel Galan zeigt.

Starke Wochen hat auch Andrey Rublev hinter sich, der in Gijon seinen vierten Saisontitel holte, in Paris dürfte die Konkurrenz aber doch eine Nummer zu groß sein. Ähnliches gilt für Jannik Sinner, zuletzt wurde der Südtiroler aber durch einige Verletzungen bzw. eine langwierige Covid-19-Erkrankung zurückgeworfen.

hinweis iconTipp von tenniswetten.de: Auch wenn der aktuell in Wien aufschlagende Daniil Medvedev in diesem Spätsommer und Herbst seltener und weniger erfolgreich spielte als in den Jahren zuvor, sollte er abermals zu den aussichtsreichsten Titelkandidaten in Paris-Bercy zählen. Der Wahlmonegasse fühlt sich in der Accor Arena nachweislich wohl, immerhin gewann er das Turnier 2020, im Vorjahr war er erst im Finale knapp an Novak Djokovic gescheitert. Und wie seine Kollegen Rafael Nadal und Gael Monfils soeben Vater geworden, dürfte den 26-Jährigen die Geburt seiner Tochter zusätzlich beflügeln.

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Rolex Paris Masters Quoten Sieger 2022

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20Bet
N. Djokovic
1,53
1,55
1,55
1,54
1,53
1,55
F. Auger-Aliassime
4,50
4,50
4,50
4,49
4,50
4,50
S. Tsitsipas
6,00
6,00
5,95
5,96
6,00
5,96
H. Rune
10,0
9,60
9,65
9,65
10,0
9,65
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Wettquoten von 5.11.2022 – Bitte beachte, dass die Quoten der Buchmacher sich laufend ändern können / Der Quotenvergleich ist nur eine Auswahl der Redaktion / Es gelten die AGBs der Anbieter / Wetten erst ab 18+ / / Alle Angaben ohne Gewähr

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Rolex Paris Masters Spielplan 2022

https://www.rolexparismasters.com/uk/provisional-schedule

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Zahlen und Fakten zum Rolex Paris Masters

Die 1000er-Veranstaltung in Paris-Bercy stellt neben den ATP Finals in Turin das bedeutendste Hallenturnier des Jahres dar.

Die Erstauflage ging 1969 über die Bühne. 1971 fanden anstelle des regulären Tour-Events die damals als Masters Grand Prix firmierten ATP Finals statt, von 1983 bis 1985 gab es kein Hallen-Turnier in der französischen Hauptstadt. 2020 wurde das Rolex Paris Masters wegen der Pandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.

Bis 1982 wurde im Stade Pierre de Cobertin im 16. Arrondissement gespielt. Heute wird die altehrwürdige Halle aus der Zwischenkriegszeit vorwiegend für Hand- und Basketballspiele von französischen Erstligavereinen genutzt.

Seit 1986 ist die Accor Arena im 12. Pariser Arrondissement Schauplatz des Masters-Turniers, ursprünglich war die Mehrzweckhalle unter dem Namen Palais Omnisports de Paris-Bercy bekannt. Der imposante, durch eine natürliche Rasenfassade herausstechende Bau liegt am nördlichen Ende des Parc de Bercy, direkt am rechten Ufer der Seine.

Tennis Wetten IconJe nach Konfiguration bietet die Accor Arena bis zu 20.300 Zuschauern Platz, bei Tennis-Veranstaltungen ist die Kapazität für 14.000 Besucher konzipiert.


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Die Halle war Austragungsort unzähliger Sporthighlights. Internationale Meisterschaften der Leichtathletik, im Handball, Basketball, Radsport, Motocross, Turnen, Tischtennis, Eishockey, Eiskunstlauf, Karate, Judo, Ringen, Klettern, gingen in der Accor Arena in Szene. Bei den Olympischen Sommerspielen 2024 sollen in Paris-Bercy Basketballspiele sowie die Kunst- und Trampolinturnewerbe stattfinden.

Rekordsieger des Paris Masters ist Novak Djoković mit sechs Titeln. Boris Becker konnte dreimal das Turnier gewinnen, darunter die Premiere am Standort Paris-Bercy 1986, ein weiteres Mal erreichte der Leimener das Finale. Alexander Zverev wurde im Vorjahr erst im Endspiel von Daniil Medvedev gestoppt.

novak-djokovic-bei-us-openRekordsieger Novak Djoković - hier bei den US Open.MehrWeniger

Der heutige Turnierdirektor Guy Forget, der auch in Roland Garros das Organisationszepter schwingt, krönte sich 1991 zum ersten französischen Sieger, mit Sébastien Grosjean und Jo-Winfried Tsonga triumphierten später zwei weitere Lokalmatadoren.

Fünf Spieler eroberten in Paris-Bercy den Tennisthron. Pete Sampras 1995, Marat Safin 2000, Andy Roddick 2003, Novak Djoković 2012 und Andy Murray 2016 setzten sich am Montag nach dem Finale an die Spitze der Weltrangliste. Roddick und Djoković mussten für den errungenen Platz an der Sonne nicht einmal das Turnier gewinnen.

Ilie Năstase, Andre Agassi, Roger Federer und Novak Djoković sind die einzigen Spieler, die sowohl den Titel bei den French Open als auch beim Paris Masters holten, der Rumäne (1973) und der Amerikaner (1999) sogar im selben Jahr. Gleiches gelang 2015 Marcelo Melo und Ivan Dodig im Doppel. 2021 zog Novak Djokovic schließlich nach und holte beide Titel.

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Rolex Paris Masters FAQs

  1. Wann beginnt das Rolex Paris Masters?
  2. Wo ist das Rolex Paris Masters zu sehen?
  3. Wie findet man die besten Wetten zum Rolex Paris Masters?
  4. Auf welchem Belag wird das Rolex Paris Masters gespielt?

Wann beginnt das Rolex Paris Masters?

Sieht man von den ATP Finals ab, an dem lediglich die besten acht Spieler des Jahres teilnehmen dürfen, stellt das Masters-Turnier in Paris-Bercy das letzte Highlight der regulären ATP-Tour dar und geht stets Anfang November über die Bühne. Diesmal beginnt der Hauptbewerb am 31. Oktober, die Qualifikation findet am Samstag und Sonntag davor statt. Die Einzelfinalisten tragen das Titelduell am Sonntag, den 6. November, ab 15:00 Uhr, aus, die Doppelsieger werden am selben Tag ab 12:30 Uhr ermittelt.

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Wo ist das Rolex Paris Masters zu sehen?

Der Pay-TV-Sender Sky Deutschland hält die Übertragungsrechte für die ATP-Tour und zeigt alle Matches im linearen Fernsehen, auch für mobile Geräte ist auf Sky Go das komplette Angebot verfügbar. Darüber hinaus überträgt der kostenpflichtige, im Eigentum der ATP stehende Streaming-Dienst tennistv.com die gesamte Herrentour. Die Day Session beginnt um 11:00 Uhr, die Stars betreten die Showbühne zur Primetime ab 19:30 Uhr.

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Wie findet man die besten Wetten zum Rolex Paris Masters?

Als eines der größten Hallenturniere der Welt findet das Masters-Event entsprechende mediale Aufmerksamkeit, zumal der eine oder andere Profi noch seine letzte Chance auf eine Qualifikation für die ATP Finals in Turin ergreifen möchte. Folgerichtig führen sämtliche internationale Wettportale das Turnier in ihrem Portfolio und bieten sowohl Langzeitwetten als auch Kombinationswetten und Einzelspielwetten an. Quoten stehen allerdings erst mit Ende des laufenden ATP500-Klassikers in der Wiener Stadthalle zur Verfügung.

Die besten Anbieter von Tenniswetten

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Auf welchem Belag wird das Rolex Paris Masters gespielt?

Bei den ersten zwei Austragungen 1996 und 1970 wurde ebenso auf Teppich gespielt wie in den Anfangszeiten des Turnierschauplatzes Paris-Bercy von 1986 bis 2006. Bei allen anderen Ausgaben schlug man auf Hartplatz auf. Bis vor zehn Jahren galt der Taraflex-Boden in der Accor Arena sogar als einer der schnellsten Beläge überhaupt auf der Tour.

Seither ist wie bei den im Anschluss in Szene gehenden ATP Finals aber der kalifornische Hersteller GreenSet für die Unterlage verantwortlich. Der traditionelle Belag folgt der durchaus umstrittenen Vorgabe der Spielervereinigung, die Geschwindigkeit des Spiels auf Hardcourt etwas zu drosseln, um vor allem in der Halle einem breiteren Pool an Akteuren Siegchancen zu ermöglichen.

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Autor: Tobi
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