US Open 2025 - Vorschau und Quoten der Wettanbieter

tobi-redaktionTobi
Lesezeit ca. 13 Minuten
US Open Facts
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Austragung:24.8.-7.9.2025
Spielstätte:USTA Billie Jean King National Tennis Center, New York
Auflage:145. United States Tennis Championships (58. Turnier der Open Era)
Gesamtdotation:90 Mio. US-Dollar (Einzelsieger ATP & WTA je 5 Mio. USD)
Belag:Hardcourt (Laykold)
Sieger 2024:Jannik Sinner
Favorit 2025:Jannik Sinner
Geheimtipp 2025: Alexander Bublik
Quote Sieg Bublik:70,0 bei Bet-at-home
Siegerin 2024:Aryna Sabalenka
Favoritin 2025:Aryna Sabalenka
Quote Sieg Pegula:20,0 bei Bet-at-home
Web:usopen.org
Stand:Text 21.8.2025,
Quoten 29.8.2025

Die United States Tennis Championships in New York sind das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Seit dem Umzug 1978 von Forest Hills in das benachbarte Flushing Meadows wird das einzige Major, das seit der Premiere 1881 ohne Unterbrechung ausgetragen wurde, auf Hartplatz gespielt.

Die 145. Ausgabe der von 24. August bis 7. September im USTA Billie Jean King National Tennis Center in Szene gehenden offenen amerikanischen Meisterschaften wartet mit dem höchsten Preisgeld in der Geschichte des Tennissports auf. Die Gesamtdotation wurde um 20 Prozent auf 90 Millionen Dollar erhöht, die jeweiligen Gewinner der Einzelbewerbe dürfen sich über auf fünf Millionen Dollar ausgestellte Siegerschecks freuen, um satte 39 Prozent mehr als 2024.

Das Herrenfeld wird von Titelverteidiger Jannik Sinner angeführt, erster Herausforderer ist French-Open-Champion Carlos Alcaraz, die beiden Tour-Dominatoren bestritten auch die jüngsten zwei Grand-Slams-Finals und haben die letzten sieben Majors-Trophäen untereinander aufgeteilt.

Am ehesten wird Lokalmatador Taylor Fritz und dem vierfachen Sieger Novak Djokovic zugetraut, die Nummern eins und zwei aus der Reserve zu locken, auch Ben Shelton, Jack Draper und Alex de Minaur dürften sich einiges ausrechnen. Und da wäre noch Alexander Zverev, der weiterhin auf Spurensuche ist, warum es in diesem Jahr nicht so recht klappen will.

Bei den Damen läuft Titelverteidigerin Aryna Sabalenka noch immer ihrem ersten Major-Triumph in dieser Saison nach. Die größte Gefahr droht ihr von den früheren Championessen Iga Swiatek und Coco Gauff, doch scheint jede einzelne Spielerinnen aus den Top 10 eine realistische Chance auf den Turniergewinn zu haben.

Daniel Altmaier sowie der Österreicher Sebastian Ofner sind neben Sinner und Zverev die einzigen deutschsprachigen Männer, die fix im Hauptfeld spielen, bei den Damen gesellen sich zum DTB-Trio Tatjana Maria, Laura Siegemund und Eva Lys noch das Schweizer Quartett Belinda Bencic, Viktorija Golubic, Rebeka Masarova und Jil Teichmann hinzu.

Eine Übersicht der wichtigsten Wetten, die spannendsten Wettmöglichkeiten und Wettkombinationen sowie die besten Wettquoten zu den US Open sind in der Folge kompakt zusammengefasst.

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AGBs beachten | 18+

US Open Wetten Inhaltsverzeichnis

  1. US Open Prognose Herren
  2. US Open Quoten Gesamtsieger 2025
  3. US Open Prognose Damen
  4. US Open Quoten Gesamtsiegerin 2025
  5. Spielplan der US Open 2025
  6. Zahlen und Fakten zu den US Open

Wer gewinnt die US Open 2025?

Auch wenn er in seiner letzten Partie im Cincinnati-Finale nach fünf verlorenen Games aufgeben musste und damit gleichzeitig seine 18 Monate und 26 Matches währende Siegesserie auf Hartplätzen riss, bleibt Jannik Sinner aktuell der Mann, den es zu schlagen gilt.

Der Italiener bestritt die Endspiele der letzten vier Grand-Slam-Turniere, gewann davon drei und hatte auch beim verlorenen Finale in Roland-Garros selbst drei Matchbälle. Seine Siegesquote bei Major liegt inzwischen bei 81 Prozent, die Matchbilanz in in dieser ATP-Saison bei 31:4.

Mit seiner extrem frühen Ballannahme und den blitzschnellen Schlägen setzt der 24-Jährige seine Gegner inzwischen auf jedem Belag unter Druck, aber nirgends richtet diese Spielanlage mehr Schaden an als auf Hardcourt. Zudem weist der Titelverteidiger bei den US Open eine schier unheimliche Konstanz auf. Einzig die Fitness macht der Nummer eins der Welt ab und an einen Strich durch die Rechnung, was bei der New Yorker Sommerhitze durchaus zum Problem werden könnte.

jannik-sinnerJannik SinnerMehrWeniger

Nur ein Spieler ist derzeit mit Jannik Sinner auf Augenhöhe. Carlos Alcaraz hält sogar einen recht deutlichen 9:5-Vorteil im Head-to-Head mit dem Südtiroler, wobei der auf 23 Minuten verkürzte Cincinnati-Showdown kaum als Referenz dient. Umso mehr die Finals in Paris und Wimbledon, die unterstrichen, wie sehr sich die beiden Superstars gegenseitig zu Höchstleistungen pushen.

Der um knapp zwei Jahre jüngere Spanier gilt als das größere Talent und hat Sinner mit fünf Grand-Slam-Siegen auch einen großen Titel voraus, sein unbändiger Spieltrieb geht aber manchmal mit ihm durch, was sich auf den Fokus niederschlagen kann.

Sind die Zahlen seines Erzrivalen aber schon beeindruckend, so lassen einem jene des Weltranglistenzweiten geradezu atemlos zurück. In dieser Saison hat er 56 seiner 60 Tourmatches und fünf seiner sieben Endspiele gewonnen, die Major-Quote liegt bei 86 Prozent. Und dass er auf weiß, wie es in Flushing Meadows funktioniert, führte Alcaraz bei seinem Triumph 2022 vor.

carlos-alcaraz-februar-2022-brazilCarlos AlcarazMehrWeniger

Als Nummer drei der Tenniswelt zählt man automatisch zu den Mitfavoriten bei den großen Events. Für Alexander Zverev verlief das Jahr bisher dennoch ernüchternd. Klar, da war das Finale bei den Australian Open, der Heimsieg in München sowie das Endspiel in Stuttgart, dennoch scheint Deutschlands größte Hoffnung dem Traum vom Grand-Slam-Titel eher zu entrücken als näher zu kommen.

Bei den zwei Testläufen für die US Open auf Masters-Niveau in Toronto und Cincinnati ging es zwar jeweils ins Halbfinale, doch der fehlende Mut zum Risiko in Schlüsselsituationen bleibt selbst nach der Trainingswoche in der Nadal Academy die größte Baustelle. 16 Niederlagen stehen in der Saison 2025 bereits zu Buche, die Hälfte davon gegen Spieler jenseits der Top 20. Erfolgt sie Befreiung beim letzten Major des Jahres?

sascha-zverevAlexander ZverevMehrWeniger

Zverevs Angstgegner Taylor Fritz kann zwar auch nicht auf eine bessere Matchbilanz verweisen, doch errang der 27-Jährige immerhin zwei ATP-Titel in der laufenden Saison. Und wie so viele Amerikaner packt der Kalifornier auf heimischem Boden oft sein bestes Tennis aus, vier seiner acht Turniersiege feierte er in den Vereinigten Staaten, im Vorjahr stand er bei den US Open erstmals in einem Major-Finale.

Selbiges verpasste Jack Draper zwar, doch gilt der Brite seit geraumer Zeit als Anwärter auf die großen Pokale. Einzig der eigene Körper wirft den Lefty immer wieder zurück, auch die 1000er-Events in Toronto und Cincinnati musste der amtierende Wien-Champion, der im Frühjahr auch in Indian Wells triumphierte, wegen eines lädierten Schlagarmes spritzen.

Bestens vorbereitet kommt Ben Shelton zum Heim-Major. In Kanada sackt der Sohn des früheren Tourspielers Bryan Shelton seinen ersten Masters-Titel ein, auch in Ohio gewann er drei Matches, ehe ihn Sascha Zverev in die Schranken wies. Neben seinen läuferischen Fähigkeiten und dem unfassbar harten Aufschlag mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 203 Stundenkilometern dürfte insbesondere seine Emotionalität vor dem sehr lautstarken New Yorker Publikum die größte Waffe des 22-Jährigen darstellen.

ben-sheltonBen SheltonMehrWeniger

Als Nummer sieben der Setzliste startet Novak Djokovic in sein 80. Grand-Slam-Turnier. Mit dem 25. Einzeltitel bei einem Major geschlechterübergreifend zum alleinigen Rekordhalter zu avancieren, dürfte eines der letzten großen Ziele für den Serben in seiner einzigartigen Karriere sein.

Wie so oft verzichtete der erfolgreichste Spieler der Tennisgeschichte auf sämtliche Vorbereitungsevents, abschreiben sollte man den 38-Jährigen dennoch nicht. Im Gegenteil, bei Highlights wächst Djokovic regelmäßig über sich hinaus. In den ersten drei Saison-Majors erreichte er jeweils das Halbfinale, nach der Aufgabe gegen Alexander Zverev in Melbourne musste er sich in Paris und London Jannik Sinner beugen.

Punktuell konnten zuletzt Alex de Minaur, Karen Khachanov, Andrey Rublev und Alejandro Davidovich Forkina Akzente setzen, zum engeren Favoritenkreis zählen sie aber genauso wenig wie die zu Saisonbeginn noch gehypten, danach jedoch etwa eingebrochenen Jungstars Jakub Mensik und Joao Fonseca.

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US Open Quoten Sieger 2025

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Interwetten
Sportingbet Logo
J. Sinner
1,85
1,80
1,91
1,85
1,91
C. Alcaraz
2,40
2,37
2,70
2,40
2,70
N. Djokovic
12,0
12,0
13,0
13,0
13,0
A. Zverev
14,0
15,0
17,0
16,0
17,0
B. Shelton
18,0
19,0
17,0
19,0
17,0
T. Fritz
19,0
19,0
21,0
20,0
21,0
A. de Minaur
40,0
41,0
41,0
43,0
41,0
A. Rublev
50,0
51,0
51,0
55,0
51,0
L. Musetti
65,0
51,0
67,0
60,0
67,0
T. Paul
65,0
67,0
67,0
70,0
67,0
F. Tiafoe
70,0
81,0
67,0
85,0
67,0
A. Bublik
70,0
81,0
81,0
85,0
81,0
J. Lehecka
90,0
101
101
160
101
D. Shapovalov
100
126
126
140
126
F. Auger-Aliassime
100
126
126
140
126
T. Machac
100
126
151
140
151
C. Cobolli
125
151
126
160
126
C. Norrie
150
201
151
225
151
Z. Bergs
175
201
201
225
201
J.-L. Struff
250
451
301
450
301
D. Altmaier
250
501
301
500
301
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Wettquoten vom 29.8.2025, Text Stand vor Turnierbeginn – Bitte beachte, dass die Quoten der Buchmacher sich laufend ändern können / Der Quotenvergleich ist nur eine Auswahl der Redaktion / Es gelten die AGBs der Anbieter / Wetten erst ab 18+ / / Alle Angaben ohne Gewähr

Wettquotenanalyse US Open Sieger 2025

Wenn man sich die Ergebnislisten bei Grand-Slam-Turnieren in den letzten zwei Jahren ansieht, kann der Sieger der US Open 2025 im Grunde nur entweder Jannik Sinner oder Carlos Alcaraz heißen. Der Italiener und der Spanier spielen derzeit in einer eigenen Liga, zudem können zwischenzeitliche Aussetzer im Best-of-Five-Format leichter korrigiert werden als bei normalen Tourmatches auf zwei Gewinnsätze.

Folgerichtig berechneten die internationalen Wettanbieter nur für die Nummern eins und zwei im ATP-Ranking einstellige Siegquoten, mit einer leichten Favoritenrolle für Sinner, der auf einen Durchschnittswert von 2,10 kommt. Für Alcaraz würde der Einsatz wiederum mit einem Faktor von rund 2,60 multipliziert werden.

Dahinter klaffte eine große Lücke, am ehesten trauen die Bookies Novak Djokovic zu, dem Powerduo Paroli zu bieten. Eine Wettplatzierung auf den viermaligen US-Open-Champion würde im Erfolgsfall mit dem dreizehnfachen Einsatz honoriert werden.

Die Wettquoten für Alexander Zverev sind mit bis zu 21,00 überaus attraktiv, wenn man bedenkt, dass der Hamburger immerhin an dritter Stelle gesetzt ist. Damit werden seine Chancen etwas höher eingeschätzt als jene der Lokalmatadoren Ben Shelton und Taylor Fritz.

hinweis iconWer mehr wagen, bei einem etwaigen Aufgehen des Tipps dafür aber richtig viel cashen will, sollte sich mit Alexander Bublik beschäftigen. Der in Monaco lebende Kasache ist für seine unkonventionelle Herangehensweise zum Profisport, spektakuläre Trickshots und regelmäßig eingestreute Unterarm-Aufschläge berüchtigt, hat damit aber durchaus beachtlichen Erfolg.

Nachdem der 28-Jährige im Paris-Viertelfinale noch von Jannik Sinner vorgeführt wurde, entzauberte er den Südtiroler zwei Wochen später auf dem Rasen von Halle und stürmte nach weiteren Siegen gegen prominente Gegner dann zum Titelgewinn. Nach dem Kurzauftritt in Wimbledon holte Bublik auch noch seine ersten Sandtrophäen in Gstaad und Kitzbühel, auf eine spezifische US-Open-Vorbereitung verzichtete er.

Ein Triumph in Flushing Meadows wäre eine Riesensensation, insbesondere weil der siebenmalige Turniersiegers auf der ATP-Tour vor dem diesjährigen French Open nie in die zweite Woche eines Grand Slams vorgedrungen war. Dementsprechend sind die Quoten auf Bublik auch atemberaubend, bei Bet-at-home dürfte man sich auf das Neunzigfache des eingesetzten Wetteinsatzes freuen.

Bei Bet-at-home auf Bublik wetten

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Wer gewinnt die US Open bei den Damen?

Obwohl sie die unangefochtene Nummer eins der Welt ist und unabhängig vom Abschneiden in Queens auch nach den US Open mit Respektabstand bleiben wird, weist Aryna Sabalenka in dieser Saison einen Makel auf: Die Belarussin steht 2025 noch ohne Grand-Slam-Titel da, in Australien und Frankreich war sie allerdings sehr nah dran. Keine Closerin zu sein, kann man der 27-Jährigen dennoch nicht vorwerfen. Ihre Tiebreak-Bilanz in diesem Jahr steht bei imposanten 19:1.

Dass die dreifache Saisonsiegerin seit den French Open kein WTA-Finale mehr bestritten hat, sollte wenig Anlass zur Sorge geben. schließlich spielte sie danach nur drei Turniere und bleibt mit ihrer furchteinflößenden Power die beste Hardcourt-Akteurin auf der Tour. So hält Sabalenka bei den zwei Majors auf festem Untergrund Siegquoten von jeweils 82 Prozent, bei den letzten US Open gab sie auf dem Weg zum Titel nur einen einzigen Satz ab.

aryna-sabalenkaAryna SabalenkaMehrWeniger

Am meisten fürchten muss die Weltranglistenerste wohl Iga Swiatek. Die Polin hat nach einer langen Dürrephase wieder zu ihrer alten Stärke gefunden, ein Wimbledon-Finale für die Geschichtsbücher gespielt und zuletzt mit dem zweiten Saisontitel in Cincinnati den steilen Aufwärtstrend bestätigt, nachdem sie davor 13 Monate lang kein Endspiel erreicht hatte.

Mit dem belgischen Starcoach Wim Fissette sind aber vor allem die mentalen Zweifel beseitigt worden. Durch ihr wiederentdecktes Vermögen, sich nach jedem Ballwechsel unabhängig vom Ausgang neu zu fokussieren, überrollt die sechsfache Grand-Slam-Siegerin oft ihre Gegnerinnen, wie in Wimbledon veranschaulicht, Hardcourt passt aber sogar noch besser zu ihrem Spiel als Rasen. Kein Wunder also, dass die US Open nach Roland-Garros das erfolgreichste Major-Terrain der New-York-Siegerin von 2022 ist.

iga-swiatek-miami-open-2022Iga SwiatekMehrWeniger

Im Jahr nach Swiatek triumphierte Coco Gauff im USTA Billie Jean King National Tennis Center, im Juni legte sie bei den French Open einen weiteren Major-Titel nach. Davor hatte das Athletikwunder aus Florida die Finals in Madrid und Rom erreicht, doch das Dauerthema im Spiel der 21-Jährigen bleibt die Stabilität. Zudem ist ihre Vorhandschwäche längst kein Geheimnis mehr auf der Tour, was die Konkurrenz regelmäßig auszunutzen versucht.

Wesentlich konstanter agiert Landsfrau Jessica Pegula, seit Jahren hält sie sich unter den besten fünf Spielerinnen der Welt, allein in dieser Saison fuhr die Allrounderin drei WTA-Titel auf drei verschiedenen Belägen ein. Bei den Grand Slams will es aber einfach nicht klappen. So steht das letztjährige US-Open-Finale als bestes Abschneiden bei einem Major in ihrem Lebenslauf. Ein Grund könnte die Performance gegen Top-10-Proettes sein, die Bilanz von 23:31 ist für einen Spielerin ihrer Qualität nicht unbedingt berauschend.

Nach einem unglaublichen Winterausklang mit Back-to-Back-Triumphen bei den WTA1000-Veranstaltungen von Dubai und Indian Wells strauchelte Superteen Mirra Andreeva ein wenig. Doch derartige Leistungsschwankungen muss man bei 18-Jährigen in Kauf nehmen, wie auch ihre Trainerin Conchita Martinez weiß. Allein in diesem Jahr hat die Russin bereits sechs Top-10-Akteurinnen bezwungen, und wie lange die Reise in Queens diesmal geht, hängt wohl stark von der mentalen Robustheit in einem langen Turnier ab.

cori-coco-gauffCoco GauffMehrWeniger

Madison Keys musste fast 30 Jahre alt werden, um in Melbourne ihren ersten Major-Titel zu erringen. Vor dem australischen Sommer war aber New York der beste Grand-Slam-Boden für die Amerikanerin. Kein Wunder, ist Hartplatz doch der deklarierte Lieblingsbelag der hart schlagenden Weltranglistensechsten. Die zu Saisonbeginn gezeigte Form konnte die Amerikanerin nicht halten, aber vielleicht kommt sie wieder auf jener Anlage, auf der Keys vor acht Jahren erstmals in einem großen Finale stand.

Auch Jasmine Paolini ist eine Spätstarterin. Mit dem 1000er-Titel in Dubai und den Endspielen in Paris und Wimbledon stieß das italienische Energiebündel im Vorjahr in die Weltspitze vor, wo sie sich inzwischen etabliert hat. Die Generalprobe auf die US Open verlief für die 29-Jährige schon einmal prächtig, in Cincinnati wurde sie erst im Finale von Iga Swiatek gestoppt.

Einst war Amanda Anisimova als Wunderkind bezeichnet worden, mit 17 Jahren hatte sie bereits ein Semifinale bei den French Open gespielt. Doch die psychischen Folgen nach dem frühen Verlust ihres Vaters zwangen sie, eine Auszeit vom Tennis zu nehmen, 2025 kam sie mit voller Wucht zurück. Dass sie von ihren Gefühlen überwältigt im Wimbledon-Finale ohne Spielgewinn eine Lehrstunde erteilt bekam, wird die inzwischen 23-Jährige verkraften. Und bei den US Open kennt die Amerikanerin mit der mustergültigen Rückhand schon den Geschmack des Triumphes: 2017 triumphierte Anisimova bei den Juniorinnen.

elena-rybakinaElena RybakinaMehrWeniger

Zum engeren Kreis der Favoritinnen darf sich Elena Rybakina zählen, auch wenn ihr an Nummer neun gesetzt ein schwieriger Pfad ins Endspiel bevorsteht. Dass die Kasachin im Big Apple nie über die dritte Runde hinauskam, hat wenig zu bedeuten, allein der beste Aufschlag am Circuit sollte sie weit ins Turnier bringen. Zumal auch die Leistungskurve in die gewünschte Richtung zeigt. In Montreal und Cincinnati stieß die Wimbledon-Siegerin von 2022 jeweils ins Halbfinale vor, auf der Abschussliste standen u.a. Madison Keys und Aryna Sabalenka.

Auch Emma Navarro, Karolina Muchova, Elina Svitolina, Clara Tauson sowie die ehemaligen Titelgewinnerinnen Naomi Osaka und Emma Raducanu werden sich große Hoffnungen machen, denn Queens ist kein Pflaster für Wiederholungstäterinnen. Bei den letzten elf Auflagen gab es zehn verschiedene Turniersiegerinnen.

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US Open Quoten Siegerin 2025

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Sportingbet Logo
I. Swiatek
3,00
3,10
3,10
3,15
3,10
A. Sabalenka
3,40
3,60
3,80
3,70
3,80
C. Gauff
7,75
7,00
10,0
7,75
10,0
M. Andreeva
7,75
8,00
8,00
8,25
8,00
E. Rybakina
10,0
12,0
11,0
12,0
11,0
N. Osaka
12,0
12,0
13,0
13,0
13,0
E. Raducanu
15,0
15,0
17,0
16,0
17,0
A. Anisimova
20,0
17,0
23,0
19,0
23,0
J. Pegula
20,0
23,0
23,0
24,0
23,0
E. Navarro
40,0
41,0
51,0
45,0
51,0
B. Krejcikova
40,0
51,0
41,0
55,0
41,0
J. Paolini
45,0
51,0
51,0
55,0
51,0
K. Muchova
50,0
51,0
51,0
55,0
51,0
L. Noskova
65,0
51,0
41,0
80,0
41,0
M. Kostyuk
65,0
81,0
67,0
85,0
67,0
M. Vondrousova
70,0
51,0
81,0
85,0
81,0
E. Alexandrova
70,0
67,0
67,0
70,0
67,0
L. Fernandez
70,0
81,0
81,0
85,0
81,0
M. Sakkari
70,0
81,0
81,0
85,0
81,0
A. Kalinskaya
70,0
126
51,0
120
51,0
D. Kasatkina
90,0
151
151
160
151
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Wettquoten vom 29.8.2025, Text Stand vor Turnierbeginn – Bitte beachte, dass die Quoten der Buchmacher sich laufend ändern können / Der Quotenvergleich ist nur eine Auswahl der Redaktion / Es gelten die AGBs der Anbieter / Wetten erst ab 18+ / / Alle Angaben ohne Gewähr

Wettquotenanalyse Siegerin 2025

Bei den Damen gestaltet sich das Titelrennen wesentlich offener, bis zu fünf Spielerinnen führen die Wettportale mit einstelligen Siequoten an. Doch auch in dieser Einzelkonkurrenz gehen die Buchmacher von einem Zweikampf zwischen den im WTA-Computer ganz oben stehenden Protagonistinnen aus, teilweise mit vertauschten Rollen.

Der Großteil der Anbieter sieht jedoch Iga Swiatek im Vorteil, im Schnitt liegen die Wettquoten bei 3,50, nur etwas höher sind die Odds für Aryna Sabalenka mit maximal 4,00.

Publikumsliebling Coco Gauff folgt mit Quoten von etwa 8,50, um die 12,00 weisen Mirra Andreeva und Elena Rybakina auf. Für Madison Keys, immerhin Australian-Open-Siegerin, gäbe es bereits den bis zu 21-fachen Einsatz.

hinweis iconViele Blicke werden jedoch auch auf Victoria Mboko gerichtet sein. Die 18-Jährige sorgte zuletzt mit dem Triumph bei ihrem ersten Heimspiel in Montreal für Furore, wo sie mit Sofia Kenin, Coco Gauff, Elen Rybakina und im Finale schließlich Naomi Osaka gleich vier ehemalige Major-Siegerinnen ausschaltete.

Dass die Tochter von Immigranten aus dem Kongo auch bei den US Open zu den gefährlichen Außenseiterinnen zählt, obwohl der Titelgewinn beim Kanada-Masters ihr erster auf der WTA-Tour war, ist ihrem auch den Buchmachern nicht verborgen gebliebener Werdegang geschuldet. Schon zu Beginn des Jahres holte das aktuell auf Platz 24 der Weltrangliste stehende Supertalent dank einer Serie von 22 Siegen ohne Satzverlust gleich vier ITF-Pokale.

Insofern sind die Wettanbieter gewarnt, zumal auch das Damenfeld öfter Überraschungen liefert als die Herrenbewerbe. Attraktiv sind die Quoten aber allemal, der Buchmacher Bet-at-home zahlt bei 10 Euro Einsatz auf die kanadischen Konterspielerin im Big Apple immerhin 200 Euro aus.

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Spielplan der US Open 2025

https://www.usopen.org/en_US/about/eventschedule.html

Auftaktgegner der deutschsprachigen Spieler und Favoriten

HerrenDamen


Jannik Sinner (ITA/1) vs. Vit Kopriva (CZE)
Qualifikant vs. Jack Draper (GBR/5)
Alexander Zverev (GER/3) vs. Alejandro Tabilo (CHI)
Daniel Altmaier (GER) vs. Hamad Medjedovic (SRB)
Christopher O'Connell (AUS) vs. Alex de Minaur (AUS/8)
Novak Djokovic (SRB/7) vs. Learner Tien (USA)
Emilio Nava (USA/WC) vs. Taylor Fritz (USA/4)
Ben Shelton (USA/6) vs. Qualifikant
Sebastian Ofner (AUT) vs. Casper Ruud (NOR/12)
Reilly Opelka (USA) vs. Carlos Alcaraz (ESP/2)

Aryna Sabalenka (1) vs. Rebeka Masarova (SUI)
Elena Rybakina (KAZ/9) vs. Julieta Pareja (USA/WC)
Jessica Pegula (USA/4) vs. Mayar Sherif (EGY)
Qualifikantin vs. Belinda Bencic (SUI/16)
Jil Teichmann (SUI) vs. Caty McNally (USA)
Alycia Parks (USA) vs. Mirra Andreeva (5)
Madison Keys (USA/6) vs. Renata Zarazua (MEX)
Qualifikantin vs. Eva Lys (GER)
Ajla Tomljanovic (AUS) vs. Coco Gauff (USA/3)
Amanda Anisimova (USA/8) vs. Kimberly Birrell (AUS)
Lois Boisson (FRA) vs. Viktorija Golubic (SUI)
Maria Sakkari (GRE) vs. Tatjana Maria (GER)
Laura Siegemund (GER) vs. Diana Shnaider (20)
Emiliana Arango (COL) vs. Iga Swiatek (POL/2)

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Zahlen und Fakten zu den US Open

Tennisball US OpenVon 1881 bis 1974 wurden die US Open auf Rasen gespielt, im Anschluss wechselte man für drei Jahre auf Sand. Seit 1978 wird das Turnier auf unterschiedlichen Hardcourt-Belägen ausgetragen.

Auch der Spielort wechselte mehrfach. Zunächst fand das Turnier im Newport Casino auf Rhode Island statt, zwischen 1915 und 1977 im West Side Tennis Club von Forest Hills, unweit der heutigen Austragungsstätte. Die Ausnahme: Ein dreijähriges Intermezzo ab 1921 im Germantown Cricket Club von Philadelphia. Seit 1978 wird im USTA National Tennis Center von Flushing Meadows gespielt.

StadionDie 2006 in USTA Billie Jean King National Tennis Center umbenannte Anlage verfügt über 22 Hardcourt-Plätze inklusive den vier Showcourts Arthur Ashe Stadium, Louis Armstrong Stadium, Grandstand und Court 17. Zum Komplex zählen zwölf Trainingsplätze, die sich im anliegenden Park beim East Gate befinden.

Das 1997 eröffnete und 2016 um eine 180 Millionen Dollar teure Dachkonstruktion aufpolierte Arthur Ashe Stadium ist mit einem Fassungsvermögen von 23.771 Zuschauern die größte Tennisarena der Welt.

arthur-ashe-stadium-new-yorkArthur Ashe Stadium NYMehrWeniger

Damen und Herren erhalten in Flushing Meadows das gleiche Preisgeld. Diese Tradition wurde bei 1973 gestartet und hob Tennis zur ersten Sportart mit einer geschlechtergerechten Aufteilung der Dotation.

Auch bei Flutlichtspielen nahmen die US Open eine Vorreiterrolle unter den Grand-Slam-Turnieren ein. Die erste Night Session gab es bei der ersten Auflage in Forest Hills 1975. Nachdem auch Paris 2020 mit Abendspielen nachzog, bleibt Wimbledon das einzige Major ohne Night Session.

Die US Open führten 1970 als erstes Grand-Slam-Turnier Tiebreaks ein, seit 2019 werden in den Entscheidungssätzen auch bei den Australian Open und in Wimbledon Tiebreaker gespielt.

USAHistorisch betrachtet werden die Finalspiele im Einzel von Amerikanern dominiert. Von bisher 144 Auflagen gewannen US-Herren 85, Australien folgt weit dahinter mit 18 Triumphen. Noch eklatanter ist die Dominanz bei den Damen: 93-mal ging der Einzeltitel bei 138 Ausgaben an eine Amerikanerin, Australien verbuchte sechs Erfolge.

Rekordsieger bei den Herren sind in der Open Era (seit 1968) Roger Federer, Jimmy Connors und Pete Sampras mit jeweils fünf Einzeltiteln, Boris Becker gewann die US Open 1989. Connors gelang es sogar, auf drei verschiedenen Belägen zu triumphieren.

icon medailleBei den Damen kommen Chris Evert und Serena Williams auf je sechs US-Open-Erfolge, Steffi Graf jubelte fünfmal in New York, Angelique Kerber siegte 2016.

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US Open FAQs

  1. Wann beginnen die US Open?
  2. Wo sind die US Open zu sehen
  3. Wie findet man die besten Wettangebote zu den US Open?
  4. Auf welchem Belag werden die US Open gespielt?

Wann beginnen die US Open?

Die US Open werden traditionell am letzten Montag im August eröffnet und über die folgenden zwei Wochen ausgespielt. Das erste Wochenende des Turniers fällt stets mit dem Labor Day Weekend zusammen.

In dieser Saison beginnt das Turnier am 24. August und endet am 7. September, die Qualifikation startet am 18. August.

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Wo sind die US Open zu sehen

Die 145. Ausgabe des vierten Saison-Majors wird auf der Online-Plattform Sportdeutschland.TV gezeigt, das die Übertragungsrechte für fünf Jahre hat. Der im Eigentum des Deutschen Olympischen Sportbundes stehende Streaming-Dienst will mit innovativen Formaten punkten, setzt bei den offenen amerikanischen Meisterschaften aber auf bekannte On-Air-Gesichter.

Sky hält eine Sublizenz und zeigt ebenfalls die besten Matches des Tages.

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Wie findet man die besten Wettangebote zu den US Open?

Das lauteste Major des Jahres mit seinem berüchtigt ungehobelten New Yorker Publikum und dem schrillen Fluglärm des nahe gelegenen City-Airport La Guardia sorgt für eine einzigartige Atmosphäre und macht die US Open zum absoluten Spätsommer-Highlight im Veranstaltungskalender des Big Apple. Selbstverständlich steht das Turnier dadurch auch bei den internationalen Buchmachern ganz hoch im Kurs, zumal Tennis zu den weltweit beliebtesten Wettsportarten zählt.

Schon lange im Vorfeld führen die großen Wettportale Langzeitwetten in ihrem Angebot, Einzelspiele folgen, sobald die Raster unmittelbar vor Turnierbeginn erstellt sind. Die Wettmöglichkeiten kennen kaum Grenzen. Auch wenn sich die Wettmärkte für die Favoriten nur wenig unterscheiden, kann sich vor allem bei den Außenseitern ein Vergleich lohnen.

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Auf welchem Belag werden die US Open gespielt?

Die US Open wurden in der Vergangenheit bereits auf Rasen und auf Sand ausgetragen, mit dem Umzug von Forest Hills nach Flushing Meadows 1978 wechselte man auf den mittelschnellen Hardcourt-Belag DecoTurf. Nach 42 Jahren legten die Veranstalter 2020 einen neuen Untergrund auf.

Der Laykold genannte Bodenbelag vom Spielfeld-Hersteller Advanced Polymer Technology, der modernsten Umweltstandards entspricht, stößt allerdings nicht bei allen Akteueren auf Gegenliebe. Das langsamere Sprungverhalten des Balles missfällt vor allem Angriffsspielern und bestätigt die Tendenz zur Vereinheitlichung von Turnierbelägen, die verschiedene Spielstile nicht mehr im selben Ausmaß zur Geltung bringen.

Die Courts des USTA Billie Jean King National Tennis Center sind traditionell mit blauer Farbe innerhalb der Linien und grün in den Auslaufzonen versehen.

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Autor: Tobi
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