Rom: Favoriten weiter, Härtetest für Nadal

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Beim Masters in Rom, dem letzten großen Formcheck vor den French Open in Paris, kommt es schon in einer frühen Turnierphase zum ersten Kracher, wenn Rafael Nadal auf Jannik Sinner trifft. Während sich Dominik Thiem zum Auftakt müht, ist Sascha Zverev problemlos weiter.

Neuerliches Hammerlos für Sinner

Wahrlich nicht vom Losglück verfolgt ist in dieser Sandplatz-Saison Jannik Sinner. Nachdem der Südtiroler bereits beim Masters in Monte Carlo in Runde zwei an Novak Djoković zerbrach, steht ihm in der gleichen Turnierphase der Italian Open Rafael Nadal gegenüber. Und der Mallorquiner kennt die Bedingungen im Foro Italico besser als jeder andere Spieler, konnte er sich doch schon neun Mal den Titel in Rom sichern.

Zwischen dem Jungstar und dem Evergreen gab es bislang erst eine, dafür aber umso bemerkenswertere Begegnung. Beim Run auf seinen 13. French-Open-Triumph 2020 war kein Gegner näher dran, Nadal einen Satz abzuringen als Sinner im Tiebreak des ersten Viertelfinal-Durchgangs. Und nicht nur die Platzbedingungen in Rom sind mit jenen in Roland Garros vergleichbar, zumal sich das Wetter dieser Tage in der italienischen Hauptstadt ähnlich trüb präsentiert, wie im Pariser Herbst.

Thiem gegen Italiener vor Zuschauern

Viel Mühe, sein Achtelfinal-Ticket zu lösen, hat zunächst Dominic Thiem. Mit dem Rücken zur Wand, rettet sich der noch Matchpraxis suchende Österreicher gegen den Ungarn Marton Fucsovics im zweiten Satz ins Tiebreak, ehe er sich in der Entscheidung klar durchsetzt (3:6 7:6 (7/5) 6:0). In der Runde der letzten 16, in der erstmals Zuschauer auf den Rängen sitzen werden, steht dem amtierenden US-Open-Champion mit Lorenzo Sonego ein Lokalmatador gegenüber.

Gegen Fucsovics mühte sich Thiem ins Achtelfinale.

Zverev lässt bolivianischem Sandwühler keine Chance

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Zverev hat zum Auftakt leichtes Spiel.

Mit dem Selbstvertrauen seines vierten Masters-Triumphes startet Sascha Zverev nur drei Tage nach dem Finale von Madrid bei den Italian Open in Rom in das nächste ATP1000-Turnier. Zum Auftakt wird der Hamburger seiner Favoritenrolle gegen den Bolivianer Hugo Dellien gerecht und fertigt die Nummer 128 der Welt mit 6:2, 6:2 ab und trifft im römischen Achtelfinale auf den Japaner Kei Nishikori.

Damit scheinen gerade Spieler aus Deutschland für Dellien zum Schreck zu werden: Zu Beginn des Jahres scheiterte der 27-Jährige beim Melbourner Vorbereitungsturnier auf die Australian Open gleich zum Auftakt an Deutschlands Nummer sieben Cedrik-Marcel Stebe, beim premieren Saison-Major war nach überstandener Qualifikation gegen den Schwarzwälder Dominik Koepfer ebenfalls in Runde eins Schluss.

Struffs verliert erstes Asche-Duell mit Rublew

Endstation heißt es auch für Jan-Lennard Struff, der sich nach Sieg von Satz 1 doch dem russischen Aufsteiger des Jahres, Andrej Rublew, geschlagen geben muss.(7:6 (9/7), 6:1, 6:4).

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Autor: Tobi
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