Tennis bei Olympia 2021 - Wetten, Quoten & Prognose

tobi-autor-portraitTobi
Lesezeit ca. 6 Minuten
Olympia Tokio 2020 – Facts
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Austragungsdatum: 24. Juli - 1. August 2021
Sieger 2016: Andy Murray
Favorit 2021: Novak Djoković
Unser Geheimtipp 2021: Félix Auger-Aliassime
Quote Sieg Auger-Aliassime:30,0 bei Stake

Mit einem Jahr Verspätung werden am Freitag die Spiele der XXXII. Olympiade in Tokio eingeläutet. Das Tennisturnier steigt in der ersten Wettkampfwoche vom 24. Juli bis 1. August.

Aufgrund der nach wie vor kritischen Corona-Lage, einer geringen Durchimpfungsrate und eines von der japanischen Regierung verhängten Notstandes sind im Ariake Tennis Park, wie bei allen anderen Events der Olympischen Spiele, keine Zuschauer zugelassen.

Die wichtigsten Wetten, die spannendsten Wettmöglichkeiten und Wettkombinationen sowie die besten Wettquoten zum Olympischen Tennisturnier werden an dieser Stelle kompakt und übersichtlich zusammengefasst.

Olympia Wetten bei Stake

Olympia Wetten Inhaltsverzeichnis

  1. Olympia Prognose
  2. Olympia Quoten Gesamtsieger 2021
  3. Olympia Quoten Gesamtsiegerin 2021
  4. Olympia Spielplan 2021
  5. Olympia Facts

Wer gewinnt das olympische Tennisturnier?

Obwohl die Bedeutung Olympischer Spiele seit der Wiederaufnahme von Tennis ins Programm 1988 stetig gewachsen ist, kommt der Stellenwert nicht an jenen von Grand-Slam-Turnieren heran. Nadal, Federer, Thiem, Berrettini und Shapovalov sind nur die prominentesten Namen, die in Tokio fehlen werden.

Die ungewöhnliche Absagenflut in diesem Jahr hängt einerseits mit der weiterhin grassierenden Corona-Pandemie zusammen, zum anderen liegt Tokio nicht auf der Reiseroute vieler Profis auf dem Weg von den europäischen Sommerturnieren zur amerikanischen Hartplatz-Saison.

novak djokovic monte carlo mastersDoch selbst wenn sich die komplette Weltelite in Japan versammelt hätte, würde Gold im Herren-Einzel wohl nur über Novak Djoković führen. Der Serbe zeigt sich aktuell in bestechender Form, nach dem Gewinn der bisherigen drei Majors des Jahres räumen ihm Beobachter beste Chancen ein, als erster männlicher Tennisspieler den Golden Slam zu erobern.

Die Auslosung hat es zudem gut mit dem Olympiadritten von 2008 gemeint, der in Runde zwei auf Jan-Lennard Struff und im Halbfinale auf Sascha Zverev treffen könnte. Dazwischen müsste Djoković eventuell den starken Russen Andrej Rublew aus dem Medaillenrennen werfen.

Zverev, der sich ebenfalls Hoffnungen auf olympisches Edelmetall macht, darf sich über mangelndes Losglück auch nicht beschweren. Zu Beginn wartet der weitgehend unbekannte Taiwanese Lu Yen-Hsun, seines Zeichens Nummer 573 der Welt, selbst in den folgenden Runden droht dem Hamburger kein Gegner aus den Top 40.

Kniffliger stellt sich die Auftakthürde für Mitfavorit Daniil Medvedev im schwierigeren unteren Ast dar. Der Australian-Open-Finalist startet gegen den hochveranlagten Kasachen Alexander Bublik. Doch letztlich läuft alles auf einen Semifinal-Kracher zwischen dem Russen und Stefanos Tsitsipas aus. Der Weltranglistenvierte steigt gegen den Schwarzwälder Routinier Philipp Kohlschreiber ins Turnier ein.


Auch das Damenfeld wirkt etwas ausgesiebt, u.a. sagten Halep, Andreescu, Kenin, Serena Williams und Angie Kerber ab. Dennoch dürfte das Ringen um Gold umkämpfter sein als bei den Herren. Mit Ashleigh Barty, Naomi Ōsaka und Aryna Sabalenka treten die ersten Drei im WTA-Ranking in Tokio an, dazu gesellen sich vier weitere Top-10-Spielerinnen.

Die australische Wimbledon-Siegerin, die sich in der gleichen Rasterhälfte wie ihre weißrussische Dauerrivalin Sabalenka befindet, eröffnet gegen die Spanierin Sara Sorribes Tormo, wesentlich ausgeglichener scheint aber der untere Ast zu sein. Lokalmatadorin Ōsaka sollte zunächst gegen die Chinesin Zheng Saisai nicht vor allzu große Probleme gestellt werden, doch könnten Elina Switolina, Iga Świątek und Karolína Plišková vor einem etwaigen Goldmatch auf die viermalige Grand-Slam-Siegerin warten.

Die Erstundenmatches der deutschen Herren

  • Alexander Zverev (4) Lu Yen-Hsun (TPE)
  • Jan-Lennard Struff vs. Thiage Monteiro (BRA)
  • Philipp Kohlschreiber vs. Stefanos Tsitsipas (GRE/3)
  • Dominik Koepfer vs. Facundo Bagnis (ARG)

Die Erstrundenmatches der deutschen Damen

  • Laura Siegemund vs. Elina Switolina (UKR/4)
  • Mona Barthel vs. Iga Świątek (POL/6)
  • Anna-Lena Friedsam vs. Heather Watson (GBR)
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Wer gewinnt bei Olympia 2021 Gold im Tennis?

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Interwetten Sportwetten
bet365 sportwetten
bwin sportwetten
N. Djokovic
1,60
1,60
1,57
1,60
D. Medvedev
5,00
5.00
5,50
5,00
S. Tsitsipas
6,50
6,50
6.50
7,00
A. Zverev
13,0
13,0
13,0
12,0
A. Rublev
25,0
25,0
26,0
26,0
F. Auger-Aliassime
30,0
30,0
29,0
29,0
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Wettquoten von 22.07.2021 – Bitte beachte, dass die Quoten der Buchmacher sich laufend ändern können / Der Quotenvergleich ist nur eine Auswahl der Redaktion / Die Quotenanalyse wurde vor Turnierbeginn verfasst / Es gelten die AGBs der Anbieter / Wetten erst ab 18+ / Text von 24.07.2021 / Alle Angaben ohne Gewähr

Wettquotenanalyse Sieger 2021

Für die internationalen Wettanbieter steht fest, dass Novak Djoković der Olympiasieg nur ganz schwer zu nehmen sein wird. Dieser Meinung schließt sich auch das Team von tenniswetten.de an, zu dominant agierte der 20-fache Grand-Slam-Champion in den letzten Monaten, auch der schnelle Hardcourt-Belag kommt dem 34-Jährigen entgegen.

Daniil Medvedev, der 2019 auf eben diesem DecoTurf-Boden ins US-Open-Endspiel stürmte, könnte nach Ansicht der Bookies am ehesten dem Serben die Suppe versalzen. Davor müsste der Moskowiter aber den Paris-Finalisten Stefanos Tsitsipas aus dem Weg räumen. Der Grieche wird bei den großen Wettportalen wie Bwin oder Unibet mit 7,00 quotiert, für Medvedev gäbe es im Erfolgsfall den fünffachen Einsatz.


Vorsichtiger gibt man sich bei Alexander Zverev, dementsprechend ist bei einem Triumph der deutschen Nummer eins in Tokio auch mehr zu holen. So bietet etwa Stake eine Wettquote von 13,00 für einen Olympiasieg des 24-Jährigen.


Wer Mut zum Risiko zeigen will, dem sei empfohlen, Félix Auger-Aliassime näher zu verfolgen, auf schnellen Böden fühlt sich das kanadische Supertalent pudelwohl. Und selbst wenn die enorme Strahlkraft Olympischer Spiele auf seine Unerfahrenheit drücken könnten, locken Quoten von 30,00 (zB. bei Interwetten oder dem Krypto Anbieter Stake).

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Wettquotenanalyse Siegerin 2021

Naomi Osaka

Naomi Osaka

Die Damenkonkurrenz wird von den renommierten Wettportalen wie gewohnt ausgeglichener bewertet, führen doch fast alle Buchmacher vier Spielerinnen mit einer Wettquote von unter 10,00. Dennoch scheint alles auf ein Traumfinale zwischen Naomi Ōsaka und Ash Barty auszulaufen. Nicht nur als sentimentale Favoritin gilt dabei trotz fehlender Zuschauerunterstützung und monatelanger Tour-Abwesenheit die Japanerin.

Aryna Sabalenka und Iga Świątek werden allgemein als erste Herausforderinnen gehandelt. Als Geheimtipp empfiehlt tenniswetten.de, auf Elina Switolina zu setzen. Denn die frischvermählte Ehefrau des französischen Showmans Gaël Monfils erreichte nicht nur 2019 auf selbem Belag das Semifinale der US Open, sondern holte 2017 in Dubai und Toronto auch zwei WTA1000-Titel auf dem flotten DecoTurf. Bet365 wartet mit einer überaus attraktiven Quote von 29,00 für eine Goldmedaille der Ukrainerin auf.

zu den Tenniswetten bei Bet365

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Olympia Spielplan 2021

https://www.itftennis.com/media/5484/mens-singles.pdf
https://www.itftennis.com/media/5482/womens-singles.pdf

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Zahlen und Fakten zum Olympischen Tennisturnier

Die Olympischen Spiele gehen nach 1964 zum zweiten Mal in Tokio in Szene, damals allerdings ohne Tennisturnier.

Schon bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen stand Tennis auf dem Programm, wurde nach den Spielen von Paris 1924  aber wieder gestrichen. 1968 in Mexiko-Stadt und 1984 in Los Angeles noch Vorführbewerb, wurde der Racketsport in Seoul 1988 wieder vollwertig aufgenommen.

Bei den olympischen Tennisturnieren in Athen 2004, in Peking 2008 und in London 2012 wurden auch Punkte für die Weltranglisten vergeben.

In Athen 1896, Paris 1900, St. Louis 1904, Seoul 1988 und in Barcelona 1992 erhielten die Halbfinal-Verlierer jeweils die Bronzemedaille. Bei allen anderen Olympischen Spielen mit Tennisturnier wurde der dritte Platz ausgespielt.

Der im Süden der Stadt direkt an der Bucht gelegene Ariake Tennis Park verfügt über 16 Kunstrasenplätze und 32 Hardcourts, die bei den Olympischen Spielen leer bleibenden Ränge des Center Courts fassen an sich 10.000 Zuschauer. Die Anlage ist auch Schauplatz von Veranstaltungen der Profitouren WTA und ATP.

Bei Olympia stehen zwölf Match-Courts und acht Trainingsplätze bereit. Die Einzelbewerbe werden in 64er-Rastern ausgetragen. Gespielt wird im Best-of-Three-Format mit Tie-Breaks.

Als Qualifikationskriterium wurden die Weltranglisten mit Stand 14. Juni 2021 herangezogen. Jede Nation darf bis zu vier Spielerinnen bzw. vier Spieler für die jeweiligen Einzelbewerbe nennen.

Venus Williams ist mit vier Goldenen und einer Silbermedaille die höchstdekorierte olympische Tennisspielerin, drei ihrer Olympiasiege feierte sie an der Seite von Schwester Serena im Doppel.

Bisher konnte einzig Andy Murray zwei Olympiasiege in einem Einzelbewerb erringen. Der in Tokio abermals antretende Brite setzte sich 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro durch.

Steffi Graf jubelte bei der Wiederaufnahme von Tennis ins olympische Programm 1988 über den Sieg im Damen-Einzel und komplettierte in jenem Jahr als bisher einzige Spielerin den Golden Slam. Zudem gab es in Seoul mit Claudia Kohde-Kilsch Doppel-Bronze. Vier Jahre später gewann die Brühlerin in Barcelona Einzel-Silber.

An gleicher Stelle holten Boris Becker und Michael Stich in Barcelona Gold im Herren-Doppel. Silber erspielten Tommy Haas 2000 in Sydney und Nicolas Kiefer mit Rainer Schüttler 2004 in Athen. Mit Bronze belohnten sich David Prinosil und Marc-Kevin Goelner 1996 in Atlanta.

Die letzte olympische Tennismedaille für den DTB gewann die in Tokio fehlende Angelique Kerber 2016 in Rio, die Kielerin zog im Einzel-Finale gegen die Puerto-Ricanerin Monica Puig den Kürzeren.

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Olympia Tokio 2020 FAQ

  1. Wann beginnt das olympische Tennisturnier?
  2. Wo ist das olympische Tennisturnier zu sehen?
  3. Wie findet man die besten Wettangebote zu Olympia?
  4. Auf welchem Belag wird das olympische Tennisturnier gespielt?

Wann beginnt das olympische Tennisturnier?

Die ersten Auftaktmatches des olympischen Tennisturniers finden am Samstag, den 24. Juli, statt. Um den Kalender der Profitouren ATP und WTA nicht zu sehr durcheinanderzubringen, wird das Event in Tokio auf neun Wettkampftage komprimiert. Die Damen ermitteln die neue Olympiasiegerin am Samstag, den 31. Juli. Am Sonntag, den 1. August, wird Gold im Herren-Einzel vergeben.

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Wo ist das olympische Tennisturnier zu sehen?

Die Tennisbewerbe laufen im FreeTV auf Eurosport, auch ARD und ZDF übertragen einige Partien, vorwiegend im Online-Stream. Die Zeitverschiebung nach Tokio beträgt plus sieben Stunden. Daher sind die ersten Spiele des Tages, die um 11 Uhr Ortszeit beginnen, in Deutschland ab 4 Uhr nachts zu sehen.

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Wie findet man die besten Wettangebote zu Olympia?

Olympische Sommerspiele stellen die weltweit größte Sportveranstaltung dar, dementsprechend ist das Angebot der internationalen Wettportale in allen 33 Modalitäten groß, besonders in der klassischen Wettsportart Tennis, zumal parallel zu Tokio 2020 nur kleine Turniere auf den regulären Touren stattfinden.

Die Wettmärkte sind sowohl für Einzelspiele, Spezialwetten und Langzeitwetten üppig. Das eher ungewöhnliche Teilnehmerfeld bei Damen und Herren mit zahlreichen prominenten Abwesenden lässt viel Raum für mit attraktiven Quoten verbundenen Sensationen offen. Wer einem Underdog vertrauen will, sollte sich vor allem die großzügigen Berechnungen der Buchmacher von Bet365 näher ansehen.

Die besten Anbieter von Tenniswetten

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Auf welchem Belag wird das olympische Tennisturnier gespielt?

Der Ariake Tennis Park ist für die Profis kein unbekanntes Terrain, alljährlich machen sowohl die WTA als auch die ATP auf der Anlage in der japanischen Hauptstadt Station. Wie schon in Athen 2004 und Peking 2008 werden die Medaillen auf DecoTurf erstritten, auch bei den US Open wurde von 1978 bis 2019 auf diesem Hardcourt-Belag gespielt.

Der auf Asphalt aufgelegte und u.a. mit Schichten von Acryl, Gummi und Silizium versehene Untergrund, gilt als schnell, was Powerhitter und Angriffsspieler bevorzugen könnte. Allerdings springen die Bälle relativ tief ab, zumal das Ballmodell Dunlop Australian Open zum Einsatz kommt. Die Filzkugeln stehen in Melbourne aufgrund ihres flaches Sprungverhaltens immer wieder in der Kritik.

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Autor: Tobi
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