Djokovic vs. Kyrgios: Wimbledon Finale 2022 Tipp & Quoten

tobi-redaktionTobi
Lesezeit ca. 5 Minuten
Wimbledon Finale 2022 Facts
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Datum: 10.07.2022
Uhrzeit:15.00 Uhr MEZ
Paarung:Djokovic - Kyrgios
Unser Tipp:Djokovic gewinnt
Quote Sieg Djokovic:1,24 bei Playzilla

Ein höchst explosives Match ist im Herreneinzel-Finale von Wimbledon am Sonntag, ab 15:00 Uhr, zu erwarten. Denn mit Novak Djokovic und Nick Kyrgios geraten nicht nur zwei Spieler aneinander, die sich gerne von den Emotionen tragen lassen. Die beiden Protagonisten hatten auch nicht immer ein friktionsfreies Verhältnis. Und an dieser turbulenten Geschichte wird auch die vom Herausforderer nach dem Austausch einiger Instagram-Nachrichten zuletzt als „Bromance“ hochgestufte Beziehung kaum etwas ändern, wenn es um den größten Titel geht, den es im Tennissport zu holen gibt.

Novak Djokovic wird im Wettquotenvergleich der internationalen Buchmacher als klarer Favorit den heiligen Rasen des Centre Courts betreten. Mit dem Einzug in sein 32. Finale bei einem der vier wichtigsten Turniere des Jahres stellte der Weltranglistendritte einen neuen Rekord auf und hält nun bei einem Grand-Slam-Endspiel mehr als Roger Federer. Die letzten drei Auflagen des Klassikers an der Londoner Church Rod gewann er allesamt, von seinen bisherigen sieben Showdowns im All England Club verlord der Serbe nur eines.

Wie stabil sein gesamtes Tennis ist, beweist allein die Tatsache, dass Djokovic in diesem Jahr weniger Turniere gespielt hat als in der Vergangenheit und trotzdem eine grundsolide Saison vorweisen kann. Nach Wimbledon reiste der 20-fache Grand-Slam-Champion sogar ohne spezifische Rasenvorbereitung, dennoch war sein Weiterkommen im Turnier nie wirklich gefährdet. Selbst Jannik Sinner hatte er im Viertelfinale nach 0:2-Satzrückstand in den folgenden drei Durchgängen vollkommen im Griff.

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AGBs beachten | 18+

Auch Nick Kyrgios, der in seinem allerersten Major-Finale steht, hat keinen prall gefüllten Turnierkalender, was beim Australier allerdings Standard ist. Umso intensiver schlug er sich auf Wimbledon ein, mit Stuttgart, Halle und Mallorca hatte der 27-Jährige vor dem Britannien-Trip gleich drei Rasen-Events in den Beinen. Seine zwölf Siege bei nur zwei Niederlagen ist zudem die erfolgreichste Bilanz auf dem grünen Naturbelag unter allen ATP-Profis in diesem Jahr.

Im All England Club musste Kyrgios bisher sogar zweimal über die volle Distanz, auch der von Provokationen geprägte Viersatzerfolg gegen Stefanos Tsitsipas verlief äußerst eng. Weil Rafael Nadal mit einem Bauchmuskelriss zum Semifinale nicht antrat, hat die Reizfigur aus Canberra vor dem Finale jedoch gleich drei Tage frei.

Inhaltsverzeichnis

  1. Head-to-Head Statistik
  2. Was spricht für Novak Djokovic?
  3. Was spricht für Nick Kyrgios?
  4. Was sagen die beiden Rivalen vor dem Match?
  5. Djokovic - Kyrgios Finale Wettquoten
  6. Wettquotenanalyse Finalsieger 2022

Head-to-Head Statistik Djokovic - Kyrgios

Im direkten Vergleich führt Kyrgios mit 2:0. In den ersten beiden, durchaus hitzig geführten Hardcourt-Duellen von Indian Wells und Acapulco, die 2017 innerhalb von nur zwei Wochen in Szene gingen, gelang Djokovic kein einziger Satzgewinn.

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Was spricht für Wimbledon Finalsieg von Novak Djokovic?

Seine letzten fünf Wimbledon-Finals hat Novak Djokovic alle gewonnen, aktuell hält der Titelverteidiger an der Church Road bei sagenhaften 27 Matchsiegen in Folge. Insgesamt konnte er in seiner Karriere 86 Partien auf der altehrwürdigen Anlage im Westen Londons für sich entscheiden, bei keinem anderen Major behielt der Rechtshänder öfter die Oberhand.

Und weil die Vereinigten Staaten ein Einreiseverbot für nicht gegen Covid-19 geimpfte Ausländer verhängt haben, stellen die All England Championships seine einzige Chance auf einen Grand-Slam-Titel in diesem Jahr dar, was Djokovic eine zusätzliche Motivation verleiht, wie er mehrfach betonte. Ein etwaige siebter Triumph in Wimbledon würde ihn bis auf einen Titel an Rekordhalter Roger Federer heranführen, mit dem 21. Major-Pokal hätte er nur einen weniger als Frontrunner Rafa Nadal.

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Vor allem die unschätzbare Erfahrung gilt als größter Vorteil des Favoriten. Im Gegensatz zu seinem Kontrahenten, der vor dem Turnier zwei Viertelfinals als beste Major-Ergebnisse vorzuweisen hatte, weiß Djokovic genau, wie sich ein großes Finale anfühlt und hat gerade im Best-of-Five-Format immer wieder eindrucksvoll demonstriert, wie er Zwischentiefs in langen Matches überwindet. Dementsprechend sollte auch das negative Head-to-Head gegen Kyrgios nicht allzu viel Aussagekraft haben.

infoDenn neben der mentalen Komponente kommt es in Partien auf drei Gewinnsätze auch auf die Physis an, und Djokovic gilt als einer der fittesten Spieler auf der Tour. Zwar stand er in diesem Jahr in Wimbledon fast vier Stunden länger auf dem Platz als Kyrgios, durch das relativ kurze Semifinale gegen Cameron Norrie und den freien Samstag dürfte dieser Faktor aber keine wesentliche Rolle spielen.

Was das Gesamtpaket anbelangt, ist Djokovic ohnehin der eindeutig bessere Spieler. Wenn er den Brachialaufschlag seines Gegenübers neutralisieren und ihn in Grundlinienduelle zwingen kann, sollte der so bewegliche Superallrounder wenig zu befürchten haben.

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Was spricht für Wimbledon Finalsieg von Nick Kyrgios?

Mit seinen so typischen hohen Tönen hält sich Nick Kyrgios vor dem Finale auffällig zurück, streut dem Wahlmonegassen sogar Rosen und berichtet von einer für ihn ungewöhnlichen inneren Unruhe. Ob er nur seine Karten bedeckt hält, ist schwer zu beurteilen. Denn mit 26 Siegen über Top-Ten-Spieler zählt die Nummer 40 der Welt aber zu den größten Riesentötern der Tennisgeschichte, der die seltene Gabe hat, mit der Größe der Aufgabe zu wachsen.

Und trotz aller Friedensbekundungen bleibt der sechsmalige Titelgewinner auf der ATP-Tour ein Meister der Provokation, der genau weiß, dass Djokovic immer wieder unerklärliche Aussetzer in seinem Spiel hat. Wenn es dem Underdog gelingt, längerfristig in den Kopf seines Gegners zu gelangen, dürfte er dem 35-Jährigen gefährlich werden.

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Vor allem die unorthodoxen Trickshots wie sein ansatzloses Tweener-Service oder Stopp-Lob-Jagden haben das Potenzial, einen eventuell schon genervten Djokovic endgültig außer Tritt zu bringen. Auch das Publikum könnte seinen Beitrag zu einer offenen Partie leisten. Denn während der 87-malige Turniergewinner alles andere als ein Fanliebling ist, vermag Kyrgios trotz oder vielleicht gerade wegen seines teilweise grenzwertigen Verhaltens stets die Zuschauer auf seine Seite zu ziehen.

infoDie Tatsache, in den bisherigen Aufeinandertreffen keinen Satz gegen Djokovic abgegeben zu haben, sollte ihn zumindest mental beflügeln. Das Um und Auf wird aber das Service des Australiers sein. Der 27-Jährige verfügt über eines der mächtigsten Spieleröffnungen auf der Tour, der siebenmalige Major-Champion Mats Wilander meint gar, Kyrgios wäre der beste Aufschläger seit Pete Sampras.

Die Physis sollte ihm selbst bei einem langen Finale keinen Strich durch die Rechnung machen. Zwar sind für Sonntag heiße 27 Grad in Wimbledon vorhergesagt, doch präsentierte sich der früher oft unter Fitnessproblemen leidende 27-Jährige zuletzt austrainiert und in bester konditionieller Verfassung.

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Was sagen die beiden Rivalen vor dem Match?

Es wird ein emotionales Feuerwerk. Er spielt immer, als ob er nichts zu verlieren hat“, ist sich Novak Djokovic ganz genau bewusst, was auf ihn zukommt. „Er spielt total befreit, hat einen der besten Services auf der Tour und enorme Power in seinen Schlägen.“

Einen wesentlich Vorteil sieht der Djoker aber doch auf seiner Seite:. „Er steht in seinem ersten Grand-Slam-Finale und wird bestimmt sehr aufgeregt sein. Ich kenne diese Situation schon und kann die Erfahrung hoffentlich zu meinen Gunsten nutzen.“

„Er spielt total befreit, hat einen der besten Services auf der Tour und enorme Power in seinen Schlägen.“
– Novak Djokovic über seinen Gegner.

Der Gegner gesteht indes offen ein, angespannt zu sein. „Nachdem ich erfahren habe, dass ich im Finale bin, habe ich nur eine Stunde geschlafen. Normalerweise bin ich nicht nervös.“ Die Freikarte ins Endspiel nach dem verletzungsbedingten Rückzieher von Rafael Nadal war Nick Kyrgios dabei gar nicht recht. „Dass ich kein Halbfinale spielen musste, ist definitiv eine Störung für den gesamten Ablauf. Das willst du einfach nicht haben. Und vor allem fehlt mir das Adrenalin aus einem Halbfinalsieg für das Endspiel.“

Dennoch glaubt der Außenseiter an seine Chance. „Die meisten Leute in meinem Umfeld haben irgendwann angefangen, an mir zu zweifeln und stellten mein Verhalten und meine Trainingsmethoden in Frage. Ich selbst habe den Glauben nie verloren.“

„Normalerweise bin ich nicht nervös.“
– Nick Kyrgios hat eine schlaflose Nacht hinter sich.

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Djokovic - Kyrgios Finale Wettquoten

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Sieg Djokovic
1,21
1,24
1,24
1,24
1,21
1,24
Sieg Kyrgios
4,27
4,10
4,20
4,44
4,27
4,14
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Wettquoten vom 9.7.2022 – 13:30 Uhr – Bitte beachte, dass die Quoten der Buchmacher sich laufend ändern können / Der Quotenvergleich ist nur eine Auswahl der Redaktion / Es gelten die AGB der Anbieter / Wetten erst ab 18+ / Text von 9.7.2022 / Alle Angaben ohne Gewähr

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Wettquotenanalyse Finalsieger 2022

Schon vor Turnierbeginn wurde quer über den Sportwettenmarkt Novak Djokovic als aussichtsreicher Titelkandidat in Wimbledon gehandelt, und die Einschätzung der Bookies hat sich auch vor dem großen Finale nicht geändert. Allerdings wird die Favoritenrolle des Belgraders nicht so hoch bewertet, wie die um 37 Plätze bessere Weltranglistenposition sowie die eindeutig ruhmreichere Erfolgshistorie vermuten ließen.

Eine unter Anbetracht der Vorzeichen entsprechend gute Wettquote für einen Sieg des Titelverteidigers bietet Playzilla mit 1,24. Wer aber glaubt, dass Nick Kyrgios seinem Kontrahenten den Nerv ziehen und den ersten Grand-Slam-Triumph seiner Karriere feiern kann, ist bei Cloudbet mit einer Quote von 4,44 am besten aufgehoben.

hinweis iconUnter Abwägung aller skizzierter Faktoren und der Tatsache, dass die Big Three von den letzten 74 Majors alle bis auf ein Dutzend unter sich aufteilten, geht das Team von tenniswetten.de nicht davon aus, dass ein auf Grand-Slam-Ebene bis jetzt eher erfolgloser Überraschungsfinalist den Titel holt.

Unser Tippvorschlag:

Djokovic gewinnt, Stake zahlt bei 10 Euro Wetteinsatz für einen Viersatzsieg des Serben 34 Euro aus.

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Autor: Tobi
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